Design: Form und Funktion bilden eine Synthese

28.07.2014
  • Der neue Vito – nicht nur schön, sondern auch gut und innovativ
  • Karosserie detailliert ausgearbeitet
  • Interieur: Platz nehmen und sich wohlfühlen
  • Cockpit: ein Muster an Funktionalität
  • Ablagenkonzept: Platz für Großes und Kleines
  • Unterhaltungselektronik: immer gut verbunden
Kraftvoll ragt die Kühlermaske auf, eingerahmt von scharf geschnittenen, flügelförmigen Scheinwerfern – der neue Vito pflegt einen selbstbewussten und unverwechselbaren Eindruck. Der Transporter fügt sich mit seinen Stil­elementen nahtlos in die große Familie der Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz ein – vom Stadtlieferwagen Citan bis zum schweren Fernverkehr-Lkw Actros. Typisch dafür sind die drei gelochten Lamellen im Kühlergrill des neuen Vito. Ihre Gestaltung vermittelt Dynamik und steigert gleichzeitig den Luftdurchsatz zur Kühlung der Aggregate.
Typisch für die Nutzfahrzeuge mit Stern ist der horizontale Stoßfänger mit einem weiteren Lufteinlass. Er verbreitert sich nach unten und lässt mit dieser markanten Form den neuen Vito stämmig und fest auf der Straße stehen. In der Serienausführung sind die robusten Stoßfänger unlackiert, das senkt die Kosten bei Bagatellschäden. Ist ein eleganter Auftritt gewünscht, tragen Stoß­fänger und Anbauteile auf Wunsch Lack in Wagenfarbe (serienmäßig beim Spitzenmodell Vito Tourer SELECT).
Der neue Vito – nicht nur schön, sondern auch gut und innovativ
Design ist beim neuen Vito kein Selbstzweck. Die neuen Scheinwerfer sind ein Beispiel für die perfekte Synthese aus Form und Funktion. Alternativ zu den serienmäßigen lichtstarken Halogenscheinwerfern gibt es den Vito optional mit dem Intelligent Light System ILS. Diese im Transportersegment einzig­artige Technik setzt sich aus LED-Blinkern in der markentypischen Form einer Fackel, dem LED-Tagfahrlicht sowie in der unteren Ebene aus LED-Abblend-, Fern- und Abbiegelicht zusammen.
Abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit passen sich die Scheinwerfer durch eine variable Lichtverteilung automatisch an die Erfordernisse von Auto­bahnen und Landstraßen an. Ebenso integriert ILS einen Fernlicht­Assistenten.
Er blendet bei Gegenverkehr, vorausfahrenden Fahrzeugen und in Ortschaften automatisch ab. Hinzu kommt eine Coming-Home-Funktion mit Ausleuchtung der Fahrzeugumgebung nach Abziehen des Zündschlüssels.
Karosserie detailliert ausgearbeitet
Die Motorhaube des neuen Vito ist dynamisch gepfeilt und wie eine Skulptur ausgearbeitet. Sie geht in die Seitenwand über, die mit ihren beiden ge­streckten und leicht überspannten Linien Dynamik signalisiert, die sogar messbar ist. Mit einem cw-Wert von 0,32 liegt der Luftwiderstand sehr niedrig, das senkt den Kraftstoffverbrauch und verbessert die Fahrleistungen.
Die Karosserie des neuen Vito vermittelt außerdem auf den ersten Blick hohe Qualität, dafür stehen zum Beispiel enge und gleichmäßige Karosseriefugen und die schlanke unauffällige Führung der Schiebetür. Form und Funktion verbinden sich beim neuen Vito bis ins Detail, etwa bei der optionalen Dach­reling. Sie dient als Basis für Trägersysteme, trotzdem bleibt der neue Vito mit ihr unter einer Gesamthöhe von zwei Metern – wichtig für Parkhäuser, Ga­ragen und Waschanlagen.
Unverwechselbare Rückleuchten kennzeichnen das Heck des neuen Vito. Sie sind zum Schutz vor Rempeleien und zur besseren Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer erhöht angeordnet. Die Rückleuchten sind optional in LED-Technik erhältlich. Auch dies ist mehr als ein Designelement, denn LED­Leuchten senken den Stromverbrauch. Mit einer Lebensdauer, die dem Nutzungszeitraum des Fahrzeugs entspricht, kann ein Lampenwechsel weit­gehend entfallen.
Alternativ zur serienmäßigen Heckklappe gibt es den neuen Vito auch mit Heckdrehtüren. Diese öffnen optional bis zur Seitenwand.
Interieur: Platz nehmen und sich wohlfühlen
Fahrer und Beifahrer nehmen im neuen Vito auf Sitzen mit einer deutlich konturierten Sitzfläche Platz. Die Sitzfläche ist gewachsen, die ebenfalls größere, weit nach oben gezogene Rückenlehne bietet ausgeprägten Seitenhalt. Gleichmäßig verlaufende Nähte zeigen die sorgfältige Verarbeitung. Beide Vordersitze sind serienmäßig in Längsrichtung und Lehnenneigung verstell­bar, auch verfügen sie über Zweiwege-Kopfstützen. Der Fahrersitz ist zu­sätzlich in der Höhe einstellbar.
Großes Komfort-Plus für große Fahrer: Im Kastenwagen erweitert eine ver­änderte Kontur der Trennwand den Verstellbereich des Sitzes. Dank einer Auswölbung im oberen Bereich lässt sich die Lehne nun 83 mm weiter nach hinten neigen als bisher.
Für Einsatzprofile mit häufigem Ein- und Aussteigen – etwa im Kuriereinsatz – ist der Fahrersitz „Plus“ lieferbar, eine Variante mit erhöhtem Sitzspiegel und damit flacherer Kontur. Sie zeichnet sich außerdem durch einen nochmals ro­busteren Stoff aus.
Ebenso liefert Mercedes-Benz den Vito optional mit Komfortsitzen für Fahrer und Beifahrer. Diese haben eine Neigungsverstellung der Sitzfläche, eine Arm­lehne auf der Innenseite und Vierwege-Kopfstützen. Eine weitere Steigerung des Komforts bietet die elektropneumatische Lordosenverstellung der Vorder­sitze mit jeweils zwei Luftkissen in der Rückenlehne, oder eine elektrische Sitzverstellung mit Memory-Funktion. Der für Mercedes-Benz typische Schal­ter in Form der Sitzkontur ist an der Türverkleidung angebracht.
Alternativ zum serienmäßigen Beifahrer-Einzelsitz ist ein Doppelsitz im An­gebot. Beide Plätze des Doppelsitzes sind mit integrierten Dreipunkt­Sicherheitsgurten und Zweiwege-Kopfstützen ausgestattet.
Cockpit: ein Muster an Funktionalität
Das komplett neu entwickelte Cockpit des neuen Vito ist ein Muster an Funk­tionalität und ergonomisch vorbildlich gestaltet. Seine symmetrische Grund­form mit einer klaren und aufgeräumten Struktur ist Basis für höchste Bedien­sicherheit. Alle Bedienungselemente liegen in unmittelbarer Reichweite des Fahrers.
Gleichzeitig wurde das Cockpit mit viel Liebe zum Detail entwickelt und überzeugt mit einer für diese Fahrzeugklasse ungewöhnlich hochwertigen An­mutung. Die Oberflächen sind aufeinander abgestimmt. Glanz, Struktur, Nar­bung und Fugenverlauf sind durchdacht und harmonieren miteinander. Die Oberflächen der Cockpit-Abdeckung sowie der Fensterbrüstung sind leder­ähnlich genarbt und griffsympatisch. Die aus dem Sprinter bekannte Narbung ist zudem kratzunempfindlich und reinigungsfreundlich.
Das Dreispeichen-Lenkrad ist je nach Modell serienmäßig oder als Sonder­ausstattung in Neigung und Höhe verstellbar. Die Steigerung dazu heißt Multi­funktionslenkrad mit Reiserechner. Über die Lenkradtasten kann der Fahrer Radio, Navigation, Telefon und das Kombiinstrument bedienen. Noch an­genehmer anzufassen ist das optional erhältliche Lederlenkrad mit seinem griffigen und hochwertigen Bezug aus Nappaleder mit Chrom-Applikationen. Die rechte Hand des Fahrers fällt wie selbstverständlich auf den Knauf des Sechsgang-Schaltgetriebes. Er ragt ähnlich einem Joystick aus der Mittel­konsole. Ordert der Kunde das Automatikgetriebe, ist dessen Wählhebel als Lenkstockhebel ausgebildet – griffgünstig und Platz sparend zugleich.
Mitten im Blickfeld liegen die übersichtlichen Rundinstrumente. Dazwischen ist ein informatives Display angesiedelt. Das serienmäßige Kombiinstrument enthält Tageskilometer, Zeituhr und die Tankanzeige. Das optionale Pixel­Matrix-Display liefert weitere Informationen, zum Beispiel über den Reise­rechner, Audiosystem und Navigation. Seine Bedienung erfolgt über die Tasten des Multifunktions-Lenkrads. Linkerhand sind die Bedienungselemente rund ums Licht sowie eine Leiste mit Tasten für Assistenzsysteme verbaut.
Die übersichtliche Mittelkonsole beherbergt in ihrem oberen Segment die Audio-Anlage im doppelten DIN-Format, rechts und links davon sind Frisch­luftdüsen positioniert. Darunter sind zwischen zwei offenen Ablagen eine Leiste mit Bedientasten sowie die Bedienung der Klimatisierung vorgesehen. Ist die Montage eines Tachografen notwendig – zum Beispiel bei Fahrzeugen zur gewerblichen Güterbeförderung im Anhängereinsatz – kann das Gerät in einem weiteren DIN-Schacht in der unteren Mittelkonsole montiert werden.
Die Liebe zum Detail wird in der Form und Struktur der Bedienelemente deu­tlich. So erreichen die Tasten in ihrer Haptik Pkw-Niveau. Beispiel dafür sind die elegant in die Griffschale des Türöffners integrierten Tasten für die Zentral­verriegelung oder die optionale Sitzheizung. Ebenso formschön und schlüssig kombiniert sind die Tasten für elektrische Fensterheber und die elektrische Verstellung der Außenspiegel.
Analog zu seinem Vorgänger verfügt der Vito über eine platzsparende Fuß­feststellbremse mit Pedal links im Fußraum. In den Ausführungen ohne Trenn­wand bzw. beim Vito Tourer erleichtert diese Anordnung den Durchgang in den Fond.
Auffallend ist die Übersichtlichkeit des neuen Vito, vor allem bei einem Trans­porter ein wesentliches Sicherheitselement. Typisch für den neuen Vito sind Dreiecksfenster – so genannte Van-Fenster – in den unteren Ausläufern der A-Säulen links und rechts. Ebenso typisch sind die großen Außenspiegel mit ihrem hervorragenden Sichtfeld. Beide Spiegel zeichnen sich durch ein zu­sätzliches Weitwinkelfeld aus – eine wichtige Unterstützung beim Spur­wechsel und beim Rangieren. Sonderausstattungen wie Fahrlichtassistent, Totwinkelassistent, Regensensor oder elektrisch verstell-, abklapp- und be­heizbare Außenspiegel (je nach Modell serienmäßig) unterstützen den Fahrer bei seiner Tätigkeit.
Ablagenkonzept: Platz für Großes und Kleines
Bei der Entwicklung des neuen Cockpits hat das Ablagenkonzept eine wesent­liche Rolle gespielt – schließlich ist der neue Vito für viele seiner Fahrer Büro und Lebensraum zugleich.
Augenfällig sind die drei großen offenen Ablagen oben auf der Armaturen­ablage. Sie nehmen Papiere, Klemmbretter, Tablets und andere Dinge auf, die schnell zur Hand und doch aufgeräumt untergebracht sein müssen. Alle drei Ablagen sind nach oben zum Teil abgedeckt, das verhindert lästige Spiegel­ungen in der Windschutzscheibe des neuen Vito. Die mittlere Ablage nimmt Unterlagen im Format DIN A4 auf. Zusätzlich sind links und rechts oben auf dem Cockpit Getränkehalter angeordnet.
Kleine Teile wie Stifte, Münzen oder Parktickets finden in offenen Ablagen in der Mittelkonsole links und rechts des Tastenfelds Platz. Unten in der Mittel­konsole ist eine 12-Volt-Steckdose montiert.
Weitere Teile nimmt das große Handschuhfach auf, ebenso die optional liefer­bare offene Ablage unterhalb der Mittelkonsole. Besonderes Augenmerk ver­dient die Aufteilung der Türfächer. Die kompakten offenen Ablagen auf halber Höhe verstauen Kleinteile und sorgen für Ordnung. Das große offene Fach im unteren Bereich ist mehrfach unterteilt, es fasst Getränkeflaschen bis zu 1,5 l und verfügt über eine große sowie eine weitere kleine offene Ablage.
Unterhaltungselektronik: immer gut verbunden
Der neue Vito profitiert von der aktuellen Radiogeneration von Mercedes-Benz Vans. Basismodell ist das Gerät Audio 10 im Doppel-DIN-Format mit einem3,5-Zoll großen Monochrom-Display, Bluetooth-Telefonie, Telefontastatur und Telefonbuch, SD-Speicherkarten-Steckplatz. USB 2.0-Schnittstelle und AUX­Eingang sind in unmittelbarer Nähe im Cockpit eingebaut. Das Gerät Audio 10 spielt unterschiedlichste Formate wie WMA, MP3, AAC und WAV ab.
Das Gerät Audio 15 überzeugt zusätzlich mit einem 5,8-Zoll-Farbdisplay und einem CD-Spieler. Über seine USB 2.0-Schnittstelle ist die Nutzung von mo­bilen Endgeräten möglich. Ist eine Rückfahrkamera eingebaut, wird deren Bild auf dem Display angezeigt.
Audio 15 lässt sich mit dem optionalen Navigationsgerät Becker MAP Pilot koppeln, ein voll integriertes Navigationsmodul mit GPS-Antenne, intuitiver Benutzeroberfläche 2D/3D-Darstellung und TMC für dynamische Stauum­fahrung. Die kompakte Box des Becker Map Pilot wird unauffällig im Hand­schuhfach integriert. Das komplette Kartenmaterial der Region des Käufers ist ab Werk installiert. Die Box ist herausnehmbar und verfügt über einen USB-Anschluss. Daher lässt sich das Navigationsmodul online über einen Rechner sowohl individualisieren als auch aktualisieren.
Der neue Vito ist auch mit einer Vorrüstung des Navigationsgeräts lieferbar. Damit ist die Nutzung des Navigationsmoduls abwechselnd in unter­schiedlichen Fahrzeugen einer Flotte möglich.
Mercedes-Benz Vito Kastenwagen, 116 CDI, Interieur, Ablagefach auf Armaturentafel, Detail
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Mercedes-Benz Vito Kastenwagen, 116 CDI, Interieur, Flaschenhalter, Detail
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Mercedes-Benz Vito Kastenwagen, 116 CDI, Interieur, Mittelkonsole klein mit Ablagefach, Detail
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Mercedes-Benz Vito Kastenwagen, 116 CDI, Interieur, Trennwand durchgehend, unterladefähig, Detail
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Mercedes-Benz Vito Kastenwagen, 116 CDI, Exterieur, Reflexionsscheinwerfer, Detail
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Mercedes-Benz Vito Kastenwagen, 116 CDI, Interieur, Fächer rechts und links unter Lüftungsschlitzen, Detail
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Mercedes-Benz Vito Kastenwagen, 116 CDI, Interieur, Fahrersitz mit Längsverstellung, Detail
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