Der beste Sprinter aller Zeiten: so sicher, sparsam, umweltschonend und attraktiv wie noch nie

07.05.2013
  • Der neue Sprinter mit einer neuen markanten Optik
  • Der erste Transporter mit Motoren nach Abgasstufe Euro VI:
    bereits zum Start aus Erfahrung gut
  • Verbrauchsbestwert seiner Klasse von bis zu 6,3 l/100 km in Verbindung mit dem BlueEFFICIENCY-Paket plus
  • BlueTEC-Motorentechnologie: sauber, wirtschaftlich, bewährt
  • Nebenaggregate und Achse konsequent verbrauchsoptimiert
  • Fünf neue Assistenzsysteme helfen Unfälle zu vermeiden
  • Interieur nochmals spürbar aufgewertet
Stuttgart/Düsseldorf – Der Sprinter als unangefochtene Nummer eins seiner Klasse ist jetzt noch wirtschaftlicher, sicherer, umweltschonender und attrak­tiver: Nach sieben Jahren und rund einer Million Exemplare baut der neue Sprinter den Vorsprung des Erfolgsmodells weiter aus. Als erster Transporter ist er mit Motoren nach der künftigen Abgasstufe Euro VI lieferbar. Um­fassende Effizienzmaßnahmen führen zu einem herausragenden Verbrauchs­bestwert von nur 6,3 l/100 km oder 165 g CO2/km. Neue Sicherheits­ausstattungen heben die bisher schon vorbildliche Sicherheit auf ein nochmals höheres Niveau. Nicht zuletzt können sich Fahrer des neuen Sprinter auf ein weiter aufgewertetes Cockpit mit neuen Elektronik-Features sowie ein besonders dynamisches und gleichzeitig komfortables Fahrverhalten freuen. Der Verkaufsstart des neuen Mercedes-Benz Sprinter beginnt am 1. Juni, die Auslieferung im September 2013.
Ein neuer Sprinter mit einer neuen markanten Optik
Der neue Sprinter tritt bereits optisch mit einem deutlich geschärften und markanten Profil an. Ganz im Stil der aktuellen Designlinie von Mercedes-Benz steht die Kühlermaske senkrechter und selbstbewusster. Sie verleiht dem neuen Sprinter mehr Präsenz. Die drei Kühlerlamellen sind von oben nach unten gepfeilt sowie gelocht. Dies erhöht den Luftdurchsatz und macht optisch eine enge Verwandtschaft mit einer durchgehenden Designlinie vom Citan bis zu den neuen Trucks von Mercedes-Benz deutlich.
Der Mercedes-Stern ruht nun auf einem plastisch ausgearbeiteten Sockel. Optisch tritt die für Mercedes-Benz typische Kühlermaske durch eine um­laufende Phase mehr in den Vordergrund.
Die neuen Scheinwerfer sind schärfer geschnitten und verleihen dem Sprinter einen konzentrierten und energischen, jedoch keinesfalls aggressiven Blick. Markant ist die Maskierung des Gehäuses der Reflektoren, eine Blende unter­teilt den Scheinwerfer in einzelne Segmente, betont den Ausdruck der Augen des Sprinter wie ein Kajal-Stift und lässt die gesamte Front deutlich moderner erscheinen. Im unteren Teil des Gehäuses ist Platz für die LED-Lichtleiste des Tagfahrlichts vorgesehen.
Die neue Motorhaube steht höher und verbessert damit den Fußgängerschutz. Sie ist außerdem stärker konturiert und verleiht dem Sprinter eine kompetente Ausstrahlung.
Gleiches gilt für den neuen, unterhalb der Scheinwerfer stärker nach oben gezogenen Stoßfänger, der eine prägnantere Form bekommen hat. Der Luft­einlass in der Mitte ist nun negativ ausgeformt und verleiht dem „Gesicht“ des Sprinter Spannung. Auch steht der Sprinter damit optisch stabiler auf der Straße. Unverändert ist die Öffnung als Auftritt zum leichteren Reinigen der Windschutzscheibe ausgelegt. Den zupackenden Eindruck des neuen Sprinter unterstreicht die detailliert ausgearbeitete Unterseite des Stoßfängers, deren Optik an einen SUV erinnert.
Weitgehend unverändert blieb das Heck des Sprinter mit seinem markanten, mittig angebrachten Mercedes-Stern. Jedoch profitiert der Sprinter nun von Zweikammer-Rückleuchten. Die Schriftzüge wurden neu gestaltet. Die Bezeichnung „BlueTEC“ deutet auf Neuheiten in der Motorentechnik hin.
Das neue Design gibt die hohe Qualität des Sprinter optisch wieder. Deutlich wird dies am präzisen Fugenbild, der „geschindelten“ Scheinwerferfuge mit einer Überlappung zur Motorhaube oder dem präzise verlaufenden und dabei montagefreundlichen Rahmen um den Grill.
Der weltweit erste Transporter mit Motoren nach Abgasstufe Euro VI
Zu den Höhepunkten des neuen Sprinter zählt sein Antrieb: Als erster Trans­porter tritt er mit einer kompletten Motorenpalette nach Abgasstufe Euro VI an.
Verbrauchsbestwert seiner Klasse von nur 6,3 l/100 km
Gleichzeitig positioniert sich der neue Sprinter mehr denn je als Transporter mit der höchsten Wirtschaftlichkeit. Herausragendes Beispiel dafür ist der neue Bestwert von 6,3 l/100 km im kombinierten Verbrauch. Das entspricht einer CO2-Emission von 165 g/km und liegt damit auf Pkw-Niveau. Gleich­zeitig unterbietet der neue Sprinter seinen bereits bekannt sparsamen Vor­gänger je nach Modell um mehr als einen Liter/100 km. Um diesen Wert zu erreichen, haben die Entwickler von Mercedes-Benz den kompletten Antriebs­strang bis ins Detail unter die Lupe genommen und vielfältige Maßnahmen umgesetzt.
Euro VI: Stickoxid-Grenzwerte mit SCR-Technik zu erreichen
Die Abgasstufe Euro VI bedeutet für leichte Nutzfahrzeuge eine deutliche Verschärfung der Emissionsgrenzwerte. Zwar bleiben die erlaubten Emissio­nen für CO2 unverändert, jedoch sinkt die Emissionsgrenze für Stickoxide (NOx) drastisch um 80 Prozent auf nur noch 0,4 g/kWh. Parallel dazu sinkt der erlaubte Wert für die Kohlenwasserstoffe (THC) um 70 Prozent auf 0,13 g/kWh und die zulässige Partikelmasse wird um weitere 50 Prozent reduziert.
Eine derart scharfe Verminderung ist mit motorinternen Maßnahmen allein nicht zu erfüllen. Deshalb greift Mercedes-Benz zu einer Abgas-Nachbehand­lung, die sich bereits seit knapp zehn Jahren in mehreren 100 000 Nutzfahr­zeugen vom Mercedes-Benz Atego bis zum Actros auf vielen Milliarden Kilo­metern bestens bewährt hat: SCR-Technik (selektive katalytische Reduktion) mit BlueTEC-Motorentechnologie und Einspritzung von AdBlue ins Abgas.
BlueTEC-Motorentechnologie: sauber, wirtschaftlich, bewährt
BlueTEC-Motorentechnologie reduziert Stickoxide nach der Verbrennung im Abgas durch die wässrige Lösung AdBlue um über 80 Prozent. Die genormte Flüssigkeit setzt sich zu etwa zwei Dritteln aus entmineralisiertem Wasser und einem Drittel synthetischem Harnstoff zusammen. AdBlue wird mittels einer elektronisch geregelten Dosiereinheit hauchfein in das Abgas eingespritzt und verwirbelt im Abgasstrom. Die Hitze wandelt es in Ammoniak um. Stickoxide und Ammoniak verwandeln sich im nachgeschalteten SCR-Katalysator in einer chemisch-katalytischen Reaktion in die harmlosen Umweltbestandteile Wasser und Stickstoff. 
Hinzu kommt die große Erfahrung von Mercedes-Benz mit SCR-Technik und BlueTEC-Technologie: Seit drei Jahren sind bisher mehrere 10 000 Sprinter mit dieser Technik nach Nordamerika geliefert worden. Die BlueTEC-Motoren­technologie hat sich außerdem seit fast zehn Jahren in den Lkw und Omni­bussen mit Stern bestens bewährt.
Die AdBlue-Einspritzung wird im Sprinter über die DCU gesteuert, die „Dosing Control Unit“ (Dosiereinheit) mit einem eigenständigen Steuergerät. Vorteil: Es sind nur kleine Eingriffe ins Motorsteuergerät notwendig, das System ist modular aufgebaut. Die DCU ist für eine exakte Dosierung der AdBlue-Ein­spritzung über den CAN-Datenbus mit dem Motorsteuergerät vernetzt.
AdBlue ist inzwischen an nahezu allen Tankstellen Europas sowie in unter­schiedlichen Gebinden zu bekommen. Der Preis pro Liter beläuft sich auf etwa die Hälfte von Dieselkraftstoff. Da AdBlue bei minus elf Grad Celsius gefriert, ist die Fördereinheit im Sprinter beheizt. Umgekehrt ist der AdBlue-Injektor luftgekühlt. Da AdBlue extrem kriechfähig ist, hat Mercedes-Benz alle elektri­schen Leitungen des Systems mit Kapillarsperren versehen. Der AdBlue-Tank ist in Fahrtrichtung rechts vorne im Motorraum untergebracht und fasst 18 Liter. Diese Füllmenge reicht einsatzabhängig für etwa 6000 km.
Geht der Vorrat zur Neige, bekommt der Fahrer, abhängig von seinem Fahr­profil, rund 1000 km vor Leerstand eine erste Warnmeldung im Display des Kombiinstruments angezeigt sowie eine gelbe Warnlampe beginnt zu leuchten. Füllt er den Vorrat an AdBlue nicht auf, folgt ca. 300 km später eine Dreh­momentreduktion des Motors auf ca. 75 Prozent, nach weiteren ca. 500 km wird die maximalen Fahrzeuggeschwindigkeit auf 20 km/h begrenzt.
Motoren im Detail weiterentwickelt
Die Motoren selbst bleiben im Rahmen des Schritts zu Euro VI in ihren Grund­zügen, Leistungsdaten und Drehmomentverläufen unverändert. Jedoch haben die Entwickler die Chance der Abgasnachbehandlung BlueTEC genutzt, um den Einspritzverlauf und die Verbrennung sowie den Ladedruck zu optimieren. Daraus resultieren ein niedriger Kraftstoffverbrauch und ein leiseres Ver­brennungsgeräusch. Eine geänderte Voreinspritzung führt zu einer weiter verbesserten Laufkultur.
Die gute Performance der Motoren bleibt dagegen unverändert. Der Fahrer spürt im Leistungsverhalten keinen Unterschied, ob er mit einem Sprinter nach Euro 5b+ oder Euro VI unterwegs ist. Ein wichtiger Punkt etwa für Flotten, bei denen Fahrer mit wechselnden Transportern unterwegs sind. Entsprechend blieb auch die Zuordnung von Motorvarianten und Achs­übersetzungen unverändert.
Zusätzlich haben die Entwickler die Chance genutzt, den beeindruckenden Fahrkomfort des Sprinter weiter zu steigern. Das Fahrverhalten wurde hin­sichtlich Lastwechsel bei Schalt- und Automatikgetrieben nochmals spürbar optimiert.
Hoch wirtschaftlicher BlueTEC-Vierzylinder, drei Leistungsstufen
Im Mittelpunkt der Dieselmotoren für den Sprinter steht der Vierzylinder OM 651 mit 2,15 l Hubraum. Er ist mit 83 mm Bohrung und 99 mm Hub zu­gunsten hoher Durchzugskraft langhubig ausgelegt. Die zwei oben liegenden Nockenwellen betätigen insgesamt 16 Ein- und Auslassventile. Der Antrieb der Nockenwellen erfolgt über eine Kombination aus Zahnrädern und einer kurzen Kette. Die Common-Rail-Einspritzung arbeitet mit einem maximalen Einspritz­druck von 1800 bar. Der Kraftstoff wird über Magnetinjektoren und Sieben­loch-Einspritzdüsen injiziert. Die Aufladung erfolgt stets über ein zweistufiges Abgasturboladersystem.
Das maximale Drehmoment liegt jeweils bereits bei niedrigen Drehzahlen an und steht über einen breiten Drehzahlbereich zur Verfügung. Die Motoren erreichen sowohl eine hohe spezifische Leistung als auch ein hohes Dreh­moment. Dieses Downsizing ist Voraussetzung für einen geringen Verbrauch, damit einhergehende niedrige Emissionen sowie ein günstiges Gewicht.
Sowohl ein Lanchester-Ausgleich mit zwei gegenläufig drehenden Wellen als auch der nach hinten verlegte Nockenwellenantrieb und ein Zweimassen-Schwungrad tragen zu einer großen Laufkultur der Triebwerke bei. Eine Kombination aus einer Abgasrückführung mit zweistufiger Kühlung sowie der SCR-Technologie mit AdBlue-Einspritzung der BlueTEC-Motoren und einem Partikelfilter gewährleistet saubere Abgase.
Der Vierzylinder OM 651 steht in drei Leistungsstufen zur Verfügung:
  • 70 kW (95 PS) bei 3800/min, Drehmoment 250 Nm bei 1400-2400/min,
  • 95 kW (129 PS) bei 3800/min, Drehmoment 305 Nm bei 1200-2400/min,
  • 120 kW (163 PS) bei 3800/min, Drehmoment 360 Nm bei 1400-2400/min.
BlueTEC-Sechszylinder: brillante Technik, hoher Komfort
Er ist der einzige Sechszylinder in einem europäischen Transporter: Der V6 OM 642 mit 3,0 l Hubraum gehört mit seiner brillanten Technik zu den Glanz­stücken des Motorenbaus. Der langhubige Motor (Bohrung x Hub 83 x 92 mm) basiert auf einem Kurbelgehäuse aus Aluminium mit einem V-Winkel von 72 Grad. Dank versetzter Hubzapfen und einer Ausgleichswelle arbeitet das Triebwerk sehr laufruhig. Zu seinen technischen Finessen zählen insgesamt vier oben liegende Nockenwellen mit Antrieb per Duplexkette sowie eine Common-Rail-Einspritzung mit Piezo-Injektoren und jeweils acht Düsen­löchern.
Der Sechszylinder OM 642 steht in einer Leistungsstufe zur Verfügung:
  • 140 kW (190 PS) bei 3800/min, Drehmoment 440 Nm bei 1600-2600/min.
Sprinter mit Euro-5-Norm weiterhin im Angebot
Wer als Käufer eines neuen Sprinter den Schritt zu Euro VI nicht sofort gehen möchte, kann seinen Transporter weiterhin nach Abgasstufe Euro 5 erwerben. Präzise formuliert: Nach Abgasstufe Euro 5b+, denn ab September wird die Ab­gasstufe Euro 5 für alle Fahrzeuge verschärft, die vor September 2011 homolo­giert wurden. Der Grenzwert für Partikelemissionen sinkt damit um zehn Prozent von 5 auf 4,5 mg/km Partikelmasse.
Sowohl die Leistungsstufen als auch maximales Drehmoment und Dreh­momentverlauf sind zwischen Sprinter Euro 5b+ und Euro VI identisch. Auch Sprinter nach Abgasstufe Euro 5b+ profitieren von verbrauchssenkenden Modifikationen wie der optimierten Hinterachse oder dem optimierten 7-Gang-Wandler-Automatgetriebe 7G-TRONIC PLUS.
Benziner: Konzentration auf den M 271 mit 115 kW (156 PS)
Neu geordnet hat Mercedes-Benz die weiteren Motoren, die ebenfalls in der Abgasstufe Euro VI zur Verfügung stehen. Beim Benziner konzentriert sich das Angebot auf den in vielen Modellen der Marke bewährten aufgeladenen Vier­zylinder-Direkteinspritzer M 271 mit 1,8 l Hubraum und einer Leistung von 115 kW (156 PS). Der V6-Zylinder mit 3,5 l Hubraum wird in Zukunft aus­schließlich außerhalb Europa angeboten. Vom M 271 abgeleitet ist eine Erdgas­variante für den Sprinter NGT mit gleicher Leistung. Der Sprinter NGT ist so­wohl für den monovalenten, als auch den bivalenten Erdgasbetrieb verfügbar.
Der Vierzylindermotor M 271 steht als Benzin- und Erdgasmotor in folgender Leistungsstufe zur Verfügung:
  • 115 kW (156 PS) bei 5000/min, Drehmoment 240 Nm bei 3000-4000/min.
Nebenaggregate konsequent auf Effizienz getrimmt
Der herausragend niedrige Kraftstoffverbrauch des neuen Sprinters ist nicht allein auf die Motorentechnik zurückzuführen. Die Ingenieure von
Mercedes-Benz Vans haben darüber hinaus die Nebenaggregate des Sprinters auf höchste Wirtschaftlichkeit getrimmt.
Dank intelligentem Generator-Management lädt die Lichtmaschine bevorzugt beim Bremsen und im Schubbetrieb. Beim Beschleunigen und bei Konstant­fahrt steht die volle Motorleistung dem Antrieb zur Verfügung. Die elektrische Kraftstoffpumpe steuert die Kraftstoffzufuhr des Sprinters bedarfsgerecht, also mit variabler Förderleistung. Nicht zuletzt besitzt der Kompressor der optiona­len Klimaanlage einen Freilauf, er wird also nur bei eingeschalteter Anlage aktiv.
Sechsgang-Schaltgetriebe und Siebengang-Automatik noch wirtschaftlicher
Auch das Sechsgang-Schaltgetriebe ECO Gear arbeitet jetzt noch wirtschaft­licher: Ein Leichtlauföl verringert die Reibung.
Noch mehr auf höchste Kraftstoffökonomie ausgelegt hat Mercedes-Benz ebenfalls das Wandler-Automatikgetriebe 7G-TRONIC, die weltweit einzige Automatik mit sieben Schaltstufen in einem Transporter. Sie wird jetzt mit zahlreichen verbrauchsreduzierenden Maßnahmen unter der Bezeichnung 7G-TRONIC PLUS auch mit einer schnell reagierenden ECO-Start-Stopp-Funktion gekoppelt, ebenfalls eine Premiere in diesem Segment. Die verbes­serte Dämpfungstechnologie des 7G-TRONIC PLUS führt zu einer geringeren Geräusch- und Brummneigung. Der reduzierte Schlupf an der Überbrückungs­kupplung bewirkt eine direktere Anbindung an das Fahrpedal und sorgt somit für eine höhere Agilität.
Die Entwicklungsingenieure haben außerdem die Schaltpunkte des Automatik­getriebes präzise auf die Motorcharakteristik abgestimmt und in diesem Zu­sammenhang auch das Aufheizverhalten des Öls in der Kaltlaufphase und den hydraulischen Kreislauf des Drehmomentwandlers optimiert. Ergebnis ist eine schnellere Erwärmung des Öls und damit eine Minimierung der Reibungs­verluste nach dem Kaltstart gegenüber dem bewährten Fünfgang-Automatik­getriebe. Es wird weiterhin in den Modellen mit zuschaltbarem Allradantrieb, Vorrüstung Telma-Retarder oder Tiefrahmen eingesetzt.
Hinterachse läuft reibungsärmer und damit sparsamer
Die Entwickler haben für höchste Effizienz des neuen Mercedes-Benz Sprinter an sämtlichen verfügbaren Stellschrauben gedreht. Ein wichtiges Beispiel dafür ist die angetriebene Hinterachse. Hier wurde für einen reibungsarmen und sparsamen Lauf bis in die Mikrogeometrie der Zahnflanken des Differenzials eingegriffen, die Präzision der Montage nochmals verbessert und der Ölstrom für niedrigere Panschverluste während des Laufs optimiert. Diese Maßnahmen kommen in allen Achsvarianten zum Einsatz.
Zur Minimierung der Reibung findet außerdem ein eigens für Transporter, Pkw und schwere Nutzfahrzeuge entwickeltes Leichtlauföl Verwendung. Neu sind besonders leicht laufende Kugellager. Flankierend wurde die Achse in auf­wendigen Tests geprüft. Ergebnis ist eine Verbrauchssenkung des Gesamt­fahrzeugs von bis zu 0,2 l/100 km, abhängig von den Einsatzbedingungen.
Effizienz-Paket BlueEFFICIENCY senkt den Verbrauch
Der auf diese Weise bereits von Hause aus sparsame Sprinter geht mit dem optionalen Effizienz-Paket BlueEFFICIENCY nochmals zurückhaltender mit dem Kraftstoff um: Der Verbrauch sinkt weiter um bis zu 0,5 l/100 km. Das entspricht 13,3 g CO2/km. Das Paket ist für alle Gewichtsklassen und Bau­muster des Sprinter zu bekommen. Es setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Die ECO-Start-Stopp-Funktion schaltet selbstständig im Stand den Motor ab, sofern kein Gang eingelegt und das Kupplungspedal nicht getreten ist. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS genügt dazu das Anhalten in Fahrstufe D mit getretener Fußbremse.
Das Generator-Management ist wirkungsgradoptimiert und nochmals effizienter. Gleiches gilt für die nochmals optimierte Kraftstoffpumpe, die Vordruck und Durchflussmenge bedarfsgerecht steuert. Die ECO-Lenkhelf­pumpe wird nur aktiviert, wenn eine Lenkkraftunterstützung erforderlich ist. Rollwiderstandsoptimierte Reifen schließlich zeichnen sich durch geringeren Energiebedarf während der Fahrt aus.
Herausragend niedriger Verbrauch mit BlueEFFICIENCY plus
Wer den Verbrauch im Solobetrieb konsequent auf ein Minimum senken will, wählt den Sprinter 213 oder 313 BlueTEC mit Schaltgetriebe und dem Paket BlueEFFICIENCY plus. Es drückt den Verbrauch um weitere 0,3 l/100 km. Das Effizienzpaket enthält zusätzlich einen bedarfsgerecht arbeitenden Sauglüfter für den Kühler mit elektrischer Zuschaltung und die längst verfügbare Hinter­achsübersetzung (i=3,692). Es ist für geschlossene Varianten mit maximal 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) erhältlich.
Mit BlueEFFICIENCY plus erreicht der neue Sprinter nach Abgasstufe VI als Kombi (Kastenwagen mit Lkw-Zulassung in Klammern) einen Kraftstoff­verbrauch von innerorts 7,7 (7,7) l/100 km, außerorts 5,7 (6,4-6,5) l/100 km und kombiniert von 6,3 (6,9-7,0) l/100 km. Diese sensationellen Werte sind nicht nur Rekord für diese Gewichtsklasse, sie erschienen bis vor Kurzem auch unerreichbar.
Auch der Sprinter mit Euro 5b+ ist extrem sparsam
Beide Effizienzpakete sind nicht nur für den neuen Sprinter BlueTEC nach Ab­gasstufe Euro VI, sondern ebenfalls für den neuen Sprinter nach Abgasstufe Euro 5b+ lieferbar. Er profitiert genauso von den weiteren umfangreichen Effizienzmaßnahmen. Auch sein Kraftstoffverbrauch sinkt im Bestwert auf kombiniert 6,3 l/100 km und liegt damit zum Teil mehr als einen Liter auf 100 km unter dem Vorgängermodell.
Wartungsintervalle bis zu 60 000 km
Der neue Sprinter ist aber nicht nur wegen seines niedrigen Verbrauchs das Wirtschaftswunder seiner Klasse: Bestandteil der Serienausstattung in Europa ist nun der Wartungsrechner ASSYST. Er legt Ölwechseltermine individuell verschleißabhängig fest. Damit steigen die ohnehin langen Wartungsintervalle nochmals auf bis zu 60 000 km.
Der neue Sprinter: bereits zum Start aus Erfahrung gut
Der neue Sprinter ist bereits bei seiner Markteinführung aus Erfahrung gut. Ob Dauerlauftests mit Höchstgeschwindigkeit oder extreme Kurzstreckentests in Skandinavien bei eisigen Temperaturen mit hohem Leerlaufanteil und vielen Stopps – er hat seine Zuverlässigkeit in umfangreichen Tests unter Beweis gestellt. Insgesamt hat der neue Sprinter rund acht Millionen Kilometer erfolg­reich in Dauerlauftests absolviert, darunter auch strapaziöse Einsätze bei Kunden im realen Verkehr. Dazu zählten sehr unterschiedliche Fahrprofile, unter anderem bei einem Unternehmen, das im Stafettenverkehr mit wech­selnden Fahrern bis zu 280 000 km im Jahr zurücklegt.
Fahrwerk noch dynamischer, einfacheres Be- und Entladen
Eine Fahrwerksabsenkung um ca. 30 mm verringert beim neuen Sprinter den Luftwiderstand und trägt damit ebenfalls zum niedrigen Verbrauch bei. Gleich­zeitig steigert die Absenkung durch einen tieferen Schwerpunkt spürbar die Fahrdynamik und die Lenkpräzision bei zügiger Kurvenfahrt.
Nicht zuletzt sinken durch diese Maßnahme die Einstiegshöhe und die Lade­kante deutlich ab. Das erhöht den Komfort und erleichtert das Be- und Ent­laden. Die Fahrzeugabsenkung basiert auf einer neuen progressiven Ab­stimmung von Federung und Dämpfung ohne Beeinträchtigung des Fahr­komforts. Die Fahrwerksabsenkung ist für alle Sprinter mit 3,5 t zGG im Serienumfang enthalten, kann aber auch ohne Aufpreis abgewählt werden.
Fünf neue Assistenzsysteme helfen Unfälle zu vermeiden
Einen Schwerpunkt bei der Entwicklung des neuen Sprinter bildete ein ganzes Bündel neuer Assistenzsysteme – darunter Weltpremieren für Transporter. Premiere feiern mit dem neuen Sprinter der Seitenwind-Assistent (Crosswind Assist), der Abstands-Warnassistent (COLLISION PREVENTION ASSIST), Totwinkel- und Fernlicht-Assistent (Blind Spot Assist und Highbeam Assist) sowie der Spurhalte-Assistent (Lane Keeping Assist). Mercedes-Benz Vans unterstreicht mit dieser Vielzahl neuer Assistenzsysteme seine Rolle als Vor­reiter in der Sicherheitstechnik und als Innovationstreiber.
Die zusätzlichen neuen Assistenzsysteme führen zu einem entscheidenden Vorteil: Die elektronischen Helfer werden viele Unfälle vermeiden helfen. Die Entwickler von Mercedes-Benz sind sich sicher: Diese neue Generation der Assistenzsysteme in der Van-Klasse wird sich äußerst positiv auf das Unfall­geschehen auswirken.
Weltpremiere: Seitenwind-Assistent für Vans
Weltpremiere für Transporter hat im neuen Sprinter der Seitenwind-Assistent – ein Meilenstein in der Sicherheitstechnik und Bestandteil der Serienaus­stattung zunächst für die geschlossenen Varianten bis 3,5 t, die schwereren und offenen Baumuster werden folgen. Er kompensiert Einflüsse von Wind­böen auf das Fahrzeug im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten nahezu vollständig. Das erforderliche Gegenlenken bei plötzlichen Böen ist reduziert, der Fahrer wird deutlich entlastet. Der Seitenwind-Assistent baut auf das serienmäßige elektronische Stabilitätsprogramm ESP® auf und wird ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h aktiviert.
Bremseingriffe wirken einem Abdriften entgegen
Der Seitenwind-Assistent erkennt über die Sensoren für Gierrate und Quer­beschleunigung des serienmäßigen ESP® auf das Fahrzeug einwirkende Kräfte durch Seitenwind und Windböen. Das Assistenzsystem bremst daraufhin gezielt einzelne Räder auf der dem Wind zugewandten Seite ab. Dies hat einen Lenkeffekt zur Folge und wirkt einem möglichen gefährlichen Abdriften des Fahrzeugs durch eine Gier- oder Drehbewegung entgegen.
Der Seitenwind-Assistent unterstützt den Fahrer bei plötzlichem starkem Seitenwind – etwa auf Brücken oder beim Überholen von Lkw – den Kurs zu halten. Der Windeinfluss wird spürbar reduziert.
Die Sensoren des ESP® erkennen sowohl konstanten Seitenwind als auch plötzliche Böen in der jeweiligen Stärke und registrieren zusätzlich den An­strömwinkel. In die Reaktion des Seitenwind-Assistenten gehen ebenfalls Fahr­zeuggeschwindigkeit, Beladungszustand und Beladungslage sowie das Lenk­verhalten des Fahrers ein. Steuert er manuell gegen, tritt der Seitenwind-Assistent automatisch zurück.
Das Assistenzsystem wird individuell auf das einzelne Baumuster des Sprinter und dessen Fahrzeugfläche abgestimmt. Eine Kontrollleuchte informiert den Fahrer über Eingriffe des Assistenten und damit über die Fahrsituation.
Abstandswarn-Assistent: Warnung vor Kollisionen
Zu geringer Abstand während der Fahrt zählt zu den gefährlichsten Verkehrs­situationen. Analysen der Mercedes-Benz Unfallforschung haben ergeben, dass ein wesentlicher Teil aller Auffahrunfälle mit Hilfe radarbasierter Assistenz­systeme vermieden oder deren Unfallschwere zumindest deutlich vermindert werden kann.
Hier setzt im Sprinter der optional lieferbare Abstandswarn-Assistent ein, eine weitere Premiere in dieser Klasse. Er zielt auf den Schutz vor schweren Auf­fahrunfällen ab. Der COLLISION PREVENTION ASSIST besteht aus den Funkti­onen Abstandswarnung sowie dem adaptiven Bremsassistent und warnt bei zu geringem Abstand sowie in einer weiteren Eskalationsstufe bei akuter Kollisi­onsgefahr.
Der radargestützte Abstandswarn-Assistent hilft dem Fahrer, den gebotenen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Ein Radar­sensor im vorderen Stoßfänger misst fortlaufend den Abstand zum voraus­fahrenden Fahrzeug in der gleichen Fahrspur und die Relativgeschwindigkeit der Fahrzeuge zueinander. Daraus errechnet der Abstandswarn-Assistent den erforderlichen Sicherheitsabstand. Der COLLISION PREVENTION ASSIST ist ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h betriebsbereit.
Statische Abstandswarnung
Eine optische Warnung (Warnleuchte im Kombiinstrument) wird ausgelöst, sobald ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt wurde und ein bestimmter Ab­stand zu diesem unterschritten wird, d.h. der Sicherheitsabstand zu gering ist.
Dynamische Abstandswarnung
Die dynamische Abstandswarnung wird ausgelöst, sobald sich das eigene Fahr­zeug mit hoher Differenzgeschwindigkeit dem erkannten vorausfahrenden Fahrzeug annähert. In diesem Fall erfolgt sowohl eine optische als auch eine akustische Warnung. Beide Warnungen geben dem Fahrer die Chance zu einer Notbremsung oder für ein Ausweichmanöver.
Der Fahrer kann den Assistenten bei Bedarf abschalten.
Brake Assist pro: Notbremsung exakt auf den Punkt
Die Funktion ist, analog zum ESP® durch den Fahrer nicht ausschaltbar und überwacht immer im Hintergrund den aktuellen Fahrzustand und die aktuelle Fahrsituation. Die Unterstützung durch den Adaptiven Bremsassistenten wird zeitlich nach der dynamischen Abstandswarnung ausgelöst, wenn sich das eigene Fahrzeug durch eine hohe Relativgeschwindigkeit/Relativbeschleuni­gung einem erkannten vorausfahrenden Fahrzeug nähert, ein bestimmter Abstand unterschritten wird und der Fahrer schreckhaft bremst.
Die Unterstützung des Adaptiven Bremsassistenten besteht darin, dass das System abhängig von der Relativgeschwindigkeit/Relativbeschleunigung und des Abstands zum erkannten Objekt eine Gefahrenbremsung unterstützen kann. Der Adaptive Bremsassistent fordert bei einer zu geringen Bremsung durch den Fahrer nur so viel zusätzliche Verzögerung vom Bremssystem an, wie zur Vermeidung eines Unfalls notwendig ist. Dadurch wird auch dem nach­folgenden Verkehr die größtmögliche Reaktionszeit zur Vermeidung eines Auf­fahrunfalls gegeben. In vielen Fällen kann dieser Eingriff ausreichen, um einen Auffahrunfall zu vermeiden.
Der Eingriff des Adaptiven Bremsassistenten kann jederzeit durch den Fahrer übersteuert werden, d.h. wenn der Fahrer mehr Verzögerung von den Bremsen anfordert, als das System vorsieht, hat der Fahrerwunsch Vorrang. Umgekehrt wird der Eingriff abgebrochen, wenn der Fahrer ausweicht, den Fuß von der Bremse nimmt oder das Fahrpedal betätigt.
Totwinkel-Assistent: Sicherheit beim Spurwechsel
Spurwechsel in der Stadt, Überholmanöver außer Orts und auf der Autobahn – hier wie dort müssen Fahrer in Sekundenschnelle sicherheitsrelevante Ent­scheidungen treffen. Der Sprinter verfügt über große Außenspiegel mit weitem Sichtfeld, unterstützt durch zusätzliche Weitwinkelgläser. Die neue Sonderaus­stattung Totwinkel-Assistent – ebenfalls eine Premiere für Transporter – hilft dem Fahrer zusätzlich, indem er ihn bei einem Spurwechsel vor anderen Fahr­zeugen im sogenannten toten Winkel warnt.
Der neue Totwinkel-Assistent tritt ab einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h in Funktion. Er basiert auf insgesamt vier Nahbereich-Radarsensoren. Sie sind links und rechts hinter den seitlichen Rammschutzleisten im Bereich der B-Säule sowie der hinteren Ecksäule angebracht und decken den Bereich der benachbarten Fahrspuren ab. Erkennen die Sensoren während der Fahrt ein Auto oder Motorrad im toten Winkel, erscheint ein rotes Warnsignal im Außen­spiegel auf der entsprechenden Seite. Erkennt das Assistenzsystem über die Betätigung des Blinkers, dass der Fahrer trotzdem die Spur wechseln will, wird er zusätzlich mit einem akustischen Signal gewarnt und das rote Warnsymbol beginnt zu blinken.
Diese Assistenzfunktion kann durch den Fahrer deaktiviert werden.
Spurhalte-Assistent: Warnung am Fahrbahnrand
Noch gefährlicher als ein unvorsichtiger Spurwechsel ist ein unfreiwilliger Spurwechsel – etwa wenn der Fahrer abgelenkt oder unaufmerksam ist. In diesem Fall warnt im Sprinter künftig rechtzeitig der optionale Spurhalte-Assistent.
Hinter dem Begriff steckt aufwendige Technik. Eine Kamera hinter der Wind­schutzscheibe filmt die vorausliegende Fahrbahn. Ein integriertes elektroni­sches Steuergerät misst die aufgenommenen Daten fortlaufend und identifi­ziert anhand von Kontrastunterschieden Fahrbahn und Markierungsstreifen. Droht der Transporter ohne gesetzten Blinker oder ohne parallel erfolgenden Veränderungen der Gas- oder Bremspedalstellung die seitliche Markierung zu überfahren, schließt das Steuergerät auf ein ungewolltes Verlassen der Fahr­spur und warnt den Fahrer mit einem akustischen Signal.
Der Spurhalte-Assistent ist ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h aktiv und reagiert nicht nur auf weiße Markierungsstreifen, sondern ebenfalls auf gelbe Markierungen in Baustellen. Der Fahrer kann den Assistenten bei Bedarf abschalten – sinnvoll etwa beim Befahren von engen und kurvigen Land­straßen. Umgekehrt unterstützt der Spurhalte-Assistent den Fahrer zusätzlich beim Kurshalten in Engstellen – zum Beispiel innerhalb von Autobahn­baustellen.
Fernlicht-Assistent: optimale Ausleuchtung der Straße
Bestmögliche Sicht ist eine wesentliche Voraussetzung für sicheres Fahren. Vor allem bei Dunkelheit sind Fahrer gefordert. Große und lichtstarke Schein­werfer sind deshalb für den Sprinter selbstverständlich. Alle Modelle sind optional mit besonders lichtstarken Bi-Xenon-Scheinwerfern lieferbar.
Der neue Fernlicht-Assistent ist eine Premiere in der Klasse des Sprinter. Mit situativem Ab- bzw. Aufblenden des Fernlichts gewährleistet er eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn. Straßenverlauf, Fußgänger oder Gefahrenstellen sind so noch besser und früher zu erkennen. Gleichzeitig wird die Blendung entgegenkommender oder vorausfahrender Fahrzeuge verringert.
Basis ist eine Kamera auf der Innenseite der Frontscheibe. Sie beobachtet das Verkehrsgeschehen vor dem Fahrzeug. Erkennt die Kamera entgegen­kommende oder vorausfahrende zweispurige Fahrzeuge und Motorräder, wird automatisch vom eingeschalteten Fernlicht auf Abblendlicht umgeschaltet. Der Fernlicht-Assistent unterscheidet dabei zwischen beweglichen und starren Zielen. Ist die Fahrbahn wieder frei, blendet das Assistenzsystem wieder auf. Das Kamerasystem erkennt ebenfalls die Straßenbeleuchtung und deaktiviert das Fernlicht in diesem Fall automatisch – zum Beispiel bei Ortsdurchfahrten.
Der Fernlicht-Assistent arbeitet ab einer Fahrgeschwindigkeit von 35 km/h. Er wird wahlweise sowohl für Halogen- als auch für Bi-Xenon-Scheinwerfer liefer­bar sein.
Fahrassistenz-Pakete erleichtern die Auswahl
Die neuen Assistenzsysteme sind in logisch zusammengefassten Fahr­assistenz-Paketen lieferbar. Bei den geschlossenen Baumustern, also Kastenwagen und Kombi besteht das Fahrassistenz-Paket aus Totwinkel-Assistent, Spurhalte-Assistent, Fernlicht-Assistent sowie Abstandswarn-Assistent. Alternativ dazu bietet Mercedes-Benz Vans für Kastenwagen und Kombi das Spur-Paket an. Darin sind Totwinkel-Assistent, Spurhalte-Assistent und Fernlicht-Assistent enthalten.
Für die offenen Baumuster wie Fahrgestelle, Pritschenwagen und Doppel­kabinen wird das Fahrassistenz-Paket mit Spurhalte-Assistent, Fernlicht-Assistent und Abstandswarn-Assistent angeboten. Der Fernlicht-Assistent ist allerdings auch einzeln erhältlich.
Assistenzsysteme lohnen sich
Die umfassenden Assistenzsysteme des neuen Sprinter verhindern Unfälle und vermeiden teure Ausfallzeiten. Sie lohnen sich aber auch direkt in Cent und Euro. So senkt die Mercedes-Benz Bank bei Einbau von Fahrerassistenz-Paketen ihre Versicherungsprämien. Zusätzlich gibt es Komplettangebote – zum Beispiel aus Leasing, Service und Versicherung – die den Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket aus einer Hand garantieren.
Mercedes-Benz Sprinter: Sicherheit serienmäßig eingebaut
Sicherheit ist bei jedem Fahrzeug von Mercedes-Benz serienmäßig an Bord. Das bedeutet zum Beispiel beim Sprinter ein sicheres und berechenbares Fahr­werk, eine präzise Lenkung und die Ausrüstung mit hochwirksamen und standfesten Scheibenbremsen an allen Rädern. Adaptive Bremsleuchten warnen den nachfolgenden Verkehr bei einer Notbremsung. Eine Lampenaus­fallkontrolle warnt bei defekter Beleuchtung und ein Gurtwarner erinnert den Fahrer daran, sich zu Beginn seiner Tour anzuschnallen.
Das serienmäßige ADAPTIVE ESP® der neuesten Generation ist mit seinen vielfältigen Fähigkeiten bereits heute ein umfangreiches Kapitel für sich. Die Fahrdynamikregelung umfasst inzwischen:
  • das Antiblockiersystem ABS,
  • die Antriebsschlupfregelung ASR,
  • die elektronische Bremskraftverteilung EBV,
  • den hydraulischen Bremsassistenten BAS,
  • die ladungsabhängige Regelung Load Adaptive Control LAC,
  • den Überrollschutz Roll Over Mitigation und Roll Movement Intervention ROM/RMI,
  • die Untersteuerkontrolle Enhanced Understeering Control EUC,
  • das automatische Trockenwischen der Bremsscheiben (Brake Disc Wiping) bei Regenfahrt
  • und das vorausschauende Anlegen der Bremsbeläge in kritischen Fahrsituationen (ElecTRONIC Brake Prefill).
Wählt der Käufer eines Sprinter eine Anhängerkupplung oder die entspre­chende Vorrüstung, kommt serienmäßig die Anhängerstabilisierung Trailer Stability Assist TSA hinzu.
Ist trotz der hohen aktiven Sicherheit des Sprinter ein Unfall unvermeidlich, profitieren die Insassen von einer nachgiebigen und energieverzehrenden Karosseriestruktur. Höheneinstellbare Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit Gurt­straffer und Gurtkraftbegrenzer, Zweiwege-Kopfstützen sowie ein Frontairbag fangen den Fahrer sicher auf.
Sonderausstattungen gewährleisten Sicherheit nach Maß
Über die umfangreiche Serienausstattung hinaus kann jeder Käufer seinen Sprinter mit weiteren Sicherheitsoptionen an das jeweilige Einsatzprofil an­passen. Bi-Xenon-Scheinwerfer mit statischem Abbiege- und Kurvenlicht sowie Nebelscheinwerfer, eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage und eine beheizbare Windschutzscheibe geben eine nochmals bessere Sicht.
Heckkamera, Rückfahrwarner und PARKTRONIC-System helfen beim Rangieren, der Anfahrassistent (Serie bei Automatikgetriebe) beim Start am Berg. Der Regensensor mit Fahrlicht-Assistent nimmt dem Fahrer das Ein- und Ausschalten der entsprechenden Systeme ab. Beifahrerairbag (Serie in bestimmten Varianten und Ländern), Windowbags und Thoraxbags erhöhen die passive Sicherheit, das optionale Reifendruck-Kontrollsystem achtet bei Ausführungen mit Einzelbereifung auf den korrekten Druck.
Mercedes-Benz beschränkt das Thema Sicherheit jedoch nicht nur auf den Fahrer: Alle Kastenwagen verfügen serienmäßig über eine vollflächige Trenn­wand zum Laderaum. Dort sichern zahlreiche stabile Zurrösen das Frachtgut, auf Wunsch ergänzt durch Schienensysteme im Boden sowie in Höhe des Brüs­tungsgurts und unterhalb des Dachrahmens.
Im Mittelpunkt: Konditionssicherheit des Fahrers
Nicht weniger wichtig als die Sicherheitstechnik im Fahrzeug ist die Konditi­onssicherheit des Fahrers. Fühlt er sich wohl und ist er ausgeruht und ent­spannt, kann er Gefahrensituationen besser beherrschen oder gar vermeiden. Der Arbeitsplatz hinter dem Lenkrad ist daher eine zentrale Aufgabe bei der Entwicklung eines Mercedes-Benz. Deshalb zeichnet sich jeder Transporter von Mercedes-Benz Vans durch eine geräumige Fahrerkabine aus, durch bequeme Sitze mit gutem Seitenhalt und Höhenverstellung für den Fahrer. Die Sitzposition passt zu Lenkrad, Pedalerie und Cockpit.
In jedem Mercedes-Benz sind die Instrumente übersichtlich, die Tasten, Schalter und Regler stets griffbereit angeordnet. Bei kritischen Situationen geht es hier um jedes Detail: Zum Beispiel ist der beleuchtete Schalter der Warnblinkanlage in jedem Auto mit dem Stern unübersehbar oben in der Mittelkonsole angeordnet.
Die Außenspiegel links und rechts haben separate Sichtfelder mit Weitwinkel­gläsern. Die Gehäuse der Spiegel sind aerodynamisch gegen Verschmutzung optimiert.
Hoher Fahrkomfort und eine niedrige Geräuschkulisse gestalten zusammen mit einer wirksamen Heizung und Lüftung auch lange Fahrten angenehm. Zahlreiche durchdachte Ablagen nehmen die Dinge des Alltags auf. Eine ziel­genaue Lenkung und ein vergleichsweise kleiner Wendekreis tun das Übrige für höchstmögliche Sicherheit und entspanntes Fahren.
Interieur nochmals spürbar aufgewertet
Das anerkannt hochwertige und praxisgerechte Cockpit des Sprinter weiter aufzuwerten, ist keine leichte Aufgabe. Aber die Entwickler haben sie über­zeugend gelöst. Der Schaumkern im Sitz ist fester, eine Wollvlieskaschierung und ein neuer Sitzbezugsstoff erhöhen die Atmungsaktivität. Der Bezug ist außerdem noch abriebfester und hat ein neues Design.
Das neue Lenkrad mit einem dicken und griffigen Kranz verbessert die Haptik beim Lenken. Wer das Multifunktionslenkrad mit Reiserechner wählt, erhält attraktive Chromspangen an den Lenkradspeichen sowie neugestaltete Funktionstasten. Die Frischluftdüsen sind durch Chrom-Applikationen auf­gewertet. Den Schalthebel schmücken jetzt ein Chromring sowie eine Hochglanz-Plakette.
Neue Radiogeneration, Navigationssystem Becker MAP PILOT
Moderne Unterhaltungselektronik und Navigationstechnik spielen auch bei Transportern eine immer wichtigere Rolle. Einzug hält im neuen Sprinter des­halb ebenfalls eine neue Radiogeneration. Bereits das Gerät Audio 10 ist ein Doppel-DIN Radio, verfügt unter anderem über Bluetooth-Telefonie einschließ­lich Telefontastatur und Telefonbuch, einen SD-Kartenslot, sowie eine USB 2.0 Schnittstelle und einen AUX-Eingang im Cockpit. Es spielt Formate wie WMA, MP3, AAC und WAV ab.
Das Gerät Audio 15 verfügt darüber hinaus über ein 5,8-Zoll-Farbdisplay und ermöglicht die Nutzung von iPod-Geräten über eine USB 2.0 Schnittstelle. In Verbindung mit der optional lieferbaren Rückfahrkamera wird deren Bild auf dem Display angezeigt. Dieses zeigt ab sofort Hilfslinien um das Rangieren nochmals zu erleichtern. Ebenso lässt sich das Audio 15 mit dem neuen optio­nalen Navigationsgerät Becker MAP PILOT koppeln. Dabei handelt es sich um ein vollintegriertes Navigationsmodul mit intuitiver Benutzeroberfläche. Das Gerät verfügt über TMC für dynamische Stauumfahrung.
Die Box des Becker MAP PILOT wird unauffällig im Handschuhfach des neuen Sprinters integriert. Installiert ist ab Werk bereits das Kartenmaterial für die entsprechende Region des Kunden. Da die Box herausnehmbar ist und über einen USB-Anschluss verfügt, lässt sich das Navigationsmodul online über einen Rechner sowohl individualisieren als auch aktualisieren. Auch eine Vor­rüstung des Becker MAP PILOT ist lieferbar, zum Beispiel für Flotten, die wechselweise Fahrzeuge mit nur einem Navigationsgerät nutzen wollen.
Der neue Sprinter 2013: einer für alle
Vielseitigkeit ist Trumpf beim Mercedes-Benz Sprinter. Zwei Dieselmotoren mit insgesamt vier Leistungsstufen nach Euro 5b+ und Euro VI, ein Benziner nach Euro VI, Erdgasantrieb monovalent und bivalent, Schalt- und Automatik­getriebe, eine Vielzahl von Karosserie-, Gewichts- und Hinterachsvarianten – dies alles multipliziert sich zu mehreren tausend Varianten.
Darüber hinaus stehen im Rahmen des Programms „Mercedes-Benz VanSolution“ spezielle Auf- und Innenausbauten von zehn ausgewählten und geprüften Systempartnern ab Werk zur Verfügung.
Vorteil für den Käufer: Diese Branchenlösungen können alle direkt aus einer Hand bei jedem Partner von Mercedes-Benz erworben werden. Der Kauf des kompletten Fahrzeugs einschließlich Finanzierung sowie Fertigstellung und Auslieferung erfolgt ohne Zeitverzug und auf kurzem Weg, die Fuhrpark­verwaltung ist vereinfacht.
Innerhalb der Systempartnerschaft wird aber noch weit mehr als das passende Fahrzeug geboten: Bei der Auswahl der Systempartner stand neben hoher Qualität und einer branchenspezifischen Vielfalt der Produkte ein umfang­reiches Serviceangebot im Mittelpunkt. Dazu gehören Beratungs- und Service­hotlines, Ersatzteilbevorratung und ein zuverlässiger After-Sales-Service.
Der Sprinter nach Maß ist auch im Detail Programm: Die Liste der Sonderaus­stattungen umfasst mehrere hundert Positionen und reicht von A wie Ablage­netz bis Z wie Zusatzwärmetauscher. Sinnvoll zusammengestellte Aus­stattungspakete erleichtern die Auswahl.
Überall und rund um die Uhr bestens betreut
Auch nach dem Kauf sind Besitzer und Fahrer eines Sprinters nie allein. Sie können auf das hochprofessionelle und dicht geknüpfte Netz von rund 3000 autorisierten Stützpunkten für Nutzfahrzeuge in Europa vertrauen. Bereits mehr als 300 dieser Servicepartner bieten verlängerte Werkstatt-Öffnungs­zeiten bis 22.00 Uhr, einige sogar bis 24.00 Uhr oder ganztags.
Im Falle eines Falles hilft Service 24h rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Sie gilt in fast allen europäischen Ländern von A wie Andorra bis Z, dem europäischen Teil von Zypern. Mobilovan umfasst als kostenlose Zusatz­leistung eine Mobilitätsgarantie auf 30 Jahre – also in der Realität für die gesamte Lebensdauer. Eingeschlossen sind unter anderem kostenlose Pannen- und Starthilfe, An- und Abfahrt des Mechanikers sowie kostenloses Ab­schleppen, falls ein Defekt nicht vor Ort zu beheben ist. Einzige Voraussetzung ist die regelmäßige Wartung nach Vorgabe durch einen autorisierten Mercedes-Benz Servicepartner.
Über CharterWay Service erhalten Käufer individuell gebündelte Wartungs- und Reparaturleistungen. Die Spanne reicht von der Garantieverlängerung bis zum Komplettpaket einschließlich Verschleißreparaturen.
Der Hymer ML-T auf Sprinter Basis mit serienmäßigem Seitenwind-Assistent - Cockpitanzeige Eingriff Seitenwind-Assistent.
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Design
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Design
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Design
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Design
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Powertrain
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Powertrain
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Powertrain
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Powertrain
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Powertrain
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Mercedes-Benz Sprinter 2013, Detail, Exterieur
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Seitenwind-Assistent für Vans
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Seitenwind-Assistent für Vans
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Seitenwind-Assistent für Vans
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Spurhalte-Assistent: Warnung am Fahrbahnrand
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Seitenwind-Assistent für Vans
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Spurhalte-Assistent: Warnung am Fahrbahnrand
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Spurhalte-Assistent: Warnung am Fahrbahnrand
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Spurhalte-Assistent: Warnung am Fahrbahnrand
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Totwinkel-Assistent: Sicherheit beim Spurwechsel
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Totwinkel-Assistent: Sicherheit beim Spurwechsel
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Totwinkel-Assistent: Sicherheit beim Spurwechsel
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Abstandswarn-Assistent: Warnung vor Kollisionen
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Abstandswarn-Assistent: Warnung vor Kollisionen
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Totwinkel-Assistent: Sicherheit beim Spurwechsel
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Abstandswarn-Assistent: Warnung vor Kollisionen
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Abstandswarn-Assistent: Warnung vor Kollisionen
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Der Seitenwind-Assistent hält einen Transporter bei starken Böen sicher auf Kurs.
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