Rétromobile 2014: Mercedes-Benz feiert „120 Jahre Motorsport“

Rétromobile 2014: Mercedes-Benz feiert „120 Jahre Motorsport“

29.01.2014
Stuttgart/Paris
  • Die internationale Fachmesse in Paris vom 5. bis 9. Februar 2014 ist Auftaktveranstaltung zu „120 Jahre Motorsport“
  • Historische Erfolge von Mercedes-Benz markieren die französische Rennsportgeschichte
  • Wertvolle Exponate: Fünf originale Rennfahrzeuge von Mercedes-Benz und ein Daimler-Motor
Mercedes-Benz Classic feiert 2014 „120 Jahre Motorsport“. Den Auftakt gibt der Markenauftritt auf der Fachmesse Rétromobile in Paris (5. bis 9. Februar 2014), der in enger Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz France gestaltet und umgesetzt wird. Dabei stehen die historischen Motorsport-Erfolge von Mercedes-Benz in Frankreich im Mittelpunkt. „Viele spannende Rennsport-Geschichten der Marke mit dem Stern und ihren Vorgängern haben sich auf französischem Boden abgespielt“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Zu den Höhepunkten zählen dabei zweifellos die erste Automobilwettfahrt der Geschichte, die Grand-Prix-Siege von 1908, 1914 und 1954, die Triumphe beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie weitere jüngere Erfolge.“
Mercedes-Benz Classic wird das Thema „120 Jahre Motorsport“ während des gesamten Jahres immer wieder aufgreifen. Es wird das Leitmotiv für die Teilnahme an ausgewählten Events des internationalen Klassik-Kalenders sein. Eigene Veranstaltungen werden darüber hinaus einzigartige Akzente setzen.
Seit seiner Erfindung im Jahr 1886 stellt das Automobil immer wieder seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis: Fahrzeuge von Daimler und Benz nehmen schon in der Frühzeit an allen namhaften Veranstaltungen in Europa und anderen Ländern der ganzen Welt teil. Sie gewinnen Rennen und durchbrechen bei Rekordfahrten immer neue Geschwindigkeitsgrenzen. Der Motorsport erlebt seine Geburtsstunde vor 120 Jahren in Frankreich – und die Fahrzeuge auf den ersten Plätzen verdanken den Erfolg ihrem Zweizylindermotor „Système Daimler“. Auf diese ganz frühen Sternstunden folgen zahlreiche weitere Rennsport-Ereignisse, die für die Erfolgsgeschichte der Marke Mercedes-Benz von entscheidender Bedeutung sind. Das sportliche Engagement lässt sich im Rückblick auch immer wieder als Antrieb der rasanten Weiterentwicklung der Fahrzeugtechnik identifizieren.
Der Auftritt von Mercedes-Benz Classic auf der Rétromobile 2014 in Halle 1, K64, rückt die Rennsporterfolge der Marke in Frankreich in den Mittelpunkt und präsentiert geschichtsträchtige Exponate aus 120 Jahren Motorsportgeschichte:
  • Daimler Zweizylinder-V-Motor, 1894. Der in Frankreich in Lizenz gebaute „Moteur système Daimler“ ist die Antriebsquelle für die Automobile von Peugeot und Panhard & Levassor, die bei den Wettfahrten Paris–Rouen und Paris–Bordeaux–P aris die ersten Plätze belegen.
  • Mercedes Grand-Prix-Rennwagen, 1914. Beim Grand Prix von Frankreich in Lyon erzielt die Daimler-Motoren-Gesellschaft mit Fahrzeugen dieses Typs den ersten Dreifachsieg in der Geschichte des Motorsports.
  • Mercedes-Benz W 196 R „Stromlinie“, 1954. Das Comeback der Silberpfeile nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt gleich mit einem Paukenschlag: Doppelsieg beim Großen Preis von Frankreich in Reims.
  • Sauber-Mercedes C 9, 1989. Der Silberpfeil gewinnt das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
  • McLaren Mercedes MP4-15, 2000. Siegerfahrzeug von David Coulthard beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours.
  • Mercedes-Benz DTM C-Klasse, 2009. Siegerfahrzeug von Gary Paffett beim DTM-Lauf in Dijon-Premois.
Rétromobile 2014: Die Exponate von Mercedes-Benz Classic
Daimler Zweizylinder-V-Motor, 1894
Das Automobil mit Verbrennungsmotor ist erst acht Jahre alt, als es sich am 22. Juli 1894 bei einer 126 Kilometer weiten Zuverlässigkeitsfahrt für „Wagen ohne Pferde“ zwischen Paris und Rouen in Frankreich einem ersten öffentlichen Wettbewerb stellt. Die Auslese im Vorfeld ist hart: 102 Fahrzeuge bewerben sich um einen Startplatz, nur 21 werden schließlich zugelassen. Von ihnen erreichen 17 das Ziel, 9 davon werden von einem in Lizenz gebauten Daimler-Motor angetrieben, darunter die Erstplatzierten. Die nach den Originalplänen von Gottlieb Daimler gebauten 2,6-kW (3,5 PS)-Maschinen ermöglichen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 20,5 km/h. Den ersten Platz dieser ersten Motorsport-Veranstaltung der Geschichte teilen sich je ein Fahrzeug von Panhard-Levassor und der Gebrüder Peugeot, beide vom „Moteur système Daimler“ angetrieben. Für Gottlieb Daimler ist es ein besonderer Freudentag: Denn dem Publikum und der Fachwelt in Europa wird eindrucksvoll bestätigt, dass sein universell einsetzbarer, schnell laufender Benzinmotor sich im Ringen vielfältiger Antriebssysteme für Automobile durchgesetzt hat.
Mercedes Grand-Prix-Rennwagen, 1914
Am 4. Juli 1914 feiert Mercedes beim französischen Grand Prix einen triumphalen Dreifachsieg von Christian Lautenschlager, Louis Wagner und Otto Salzer. Das Rennen wird auf einem 37,6 Kilometer langen Rundkurs südlich von Lyon durchgeführt. Die Daimler-Motoren-Gesellschaft tritt mit ihrem neu entwickelten Grand-Prix-Rennwagen an. 20 Runden über gut 750 Kilometer sind auf dem schwierigen Kurs zurückzulegen, dabei sieht sich Mercedes einer vermeintlich übermächtigen Konkurrenz gegenüber – vor allem Peugeot und Delage aus Frankreich, Sunbeam aus England und Fiat aus Italien. Theodor Pilette und Max Sailer müssen nach technischen Problemen aufgeben, doch Christian Lautenschlager, Louis Wagner und Otto Salzer fahren nach mehr als sieben Stunden mit den verbleibenden Wagen ganz nach vorn: Der erste Dreifachsieg der Motorsportgeschichte ist perfekt.
Das Reglement sieht eine Hubraumbegrenzung auf 4,5 Liter vor. Der Mercedes  Grand-Prix-Rennwagen hat einen völlig neu konstruierten Vierzylindermotor mit oben liegender Nockenwelle sowie zwei Einlass- und zwei Auslassventilen pro Zylinder – erstmals wird damit die Vierventiltechnik in einem Mercedes-Motor verwirklicht. Der Rennmotor erreicht eine Höchstleitung von 78 kW (106 PS) bei der revolutionär hohen Drehzahl von 3.100/min.
Mercedes-Benz W 196 R „Stromlinie“, 1954
Der Rennwagen W 196 R, der zunächst in einer futuristisch anmutenden Stromlinienverkleidung entsteht, hat einen Saugmotor mit 2.497 Kubikzentimeter Hubraum und desmodromischer (zwangsweiser) Ventilsteuerung. Zu Saisonbeginn leistet er maximal 188 kW (256 PS), seine Höchstgeschwindigkeit liegt zunächst bei rund 275 km/h. Beim Großen Preis von Frankreich in Reims steht die neue „ Stromlinie“ erstmals am Start. Bereits im Training haben die voll verkleideten W 196 R die schnellste Zeit gefahren, bei ihrem Renndebüt am 4. Juli in Reims übertreffen sie die Erwartungen von Publikum und Konkurrenz. Denn der neu verpflichtete argentinische Fahrer Juan Manuel Fangio, der Weltmeister von 1951, und Karl Kling fahren einen triumphalen Doppelsieg ein. Dieser sensationelle Erfolg hat auch eine historische Bedeutung: Seit dem Dreifachsieg von Lautenschlager/Wagner/Salzer in Lyon sind exakt 40 Jahre vergangen.
Sauber-Mercedes C9, 1989
Die späten 1980er- und 1990er-Jahre sind geprägt durch die Rückkehr von Mercedes-Benz auf die Rennstrecken: Den Stern tragen zunächst die Rennsportwagen der Gruppe C. Der seit 1987 eingesetzte 530 kW (720 PS) starke Sauber-Mercedes erfährt für die Saison 1989 auch optisch eine Veränderung: Die bisher überwiegend in schwarzer Livree angetretenen Boliden erhalten nun eine silberne Lackierung, die sie eindeutig als Mercedes-Benz Silberpfeile identifizieren. Die neuen Rennwagen fahren 1989 und 1990 zusammen 16 Siege bei insgesamt 18 Rennen nach Hause. Dazu zählt das am 10. und 11. Juni 1989 stattfindende 24-Stunden-Rennen von Le Mans: Mit Silberpfeilen vom Typ C9 erzielen die Mercedes-Benz Piloten Jochen Mass/Manuel Reuter/Stanley Dickens und Mauro Baldi/Kenny Acheson/Gianfranco Brancatelli einen Doppelsieg – 37 Jahre nach dem herausragenden Erfolg mit dem ersten Silberpfeil der Nachkriegszeit: dem Mercedes-Benz 300 SL Rennsportwagen (W 194).
McLaren-Mercedes MP4-15, 2000
In der Rennsaison 2000 holen Mika Häkkinen und David Coulthard mit dem McLaren-Mercedes MP4-15 den Vizetitel der Konstrukteurswertung, in der Fahrerwertung kommt Häkkinen hinter Michael Schumacher auf Ferrari auf Platz 2 und Coulthard auf Rang 3. Der McLaren-Mercedes MP4-15 unterscheidet sich sowohl optisch als auch technisch von seinen Vorgängern: Er hat eine flachere Frontnase, üppigeren Kopfschutz an den Cockpitseiten und einen um 2 Zentimeter kürzeren Motor, den Dreiliter-V10 FO 110J mit einer Leistung von 600 kW (816 PS). Das Antriebsaggregat, eine völlige Neu­konstruktion, basiert auf den in der Entwicklungsarbeit der vergangenen Saison gewonnenen Erkenntnissen. Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue Motor noch kompakter und leichter und bietet gleichzeitig eine verbesserte Fahrbarkeit und höhere Leistung. Ebenfalls neu ist auch das von McLaren selbst entwickelte Siebengang-Getriebe. Die Silberpfeile siegen 2000 in Spanien, Österreich, Ungarn und Belgien (Häkkinen) sowie in Großbritannien, Monaco und Frankreich (Coulthard). Mit dem auf der Rétromobile ausgestellten Fahrzeug gewinnt David Coulthard den Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours am 2. Juli 2000. Er zählt den Erfolg zu den besten Rennen seiner Karriere.
AMG-Mercedes DTM C-Klasse (Baureihe 204), 2009
Die neue C-Klasse der Baureihe 204 erscheint im Jahr 2007 als frisches Gesicht auf den Rennstrecken der DTM-Läufe. Ende Dezember 2006 beginnt die Rennwagenschmiede von Hans Werner Aufrecht (HWA) in Affalterbach mit dem Bau des ersten DTM-Fahrzeugs der neuen Baureihe. Da bei den Motoren ein Entwicklungsstopp greift, sind lediglich Optimierungsarbeiten erlaubt und möglich. Seit dem Jahr 2000 ist in der DTM ein 4,0-Liter-V8-Motor mit vier Ventilen je Zylinder vorgeschrieben, bei dem die Ansaugluft durch zwei 28 Millimeter große Luftmassenbegrenzer limitiert wird. Die Kraft wird über Einheitstransaxle-Getriebe mit sequenzieller Schaltung auf den Achsantrieb mit Differenzialsperre übertragen. Am Fahrzeug besteht der größte Unterschied im Vergleich zum bisherigen Rennwagen in der neuen Karosserie und der Konstruktion der Radaufhängungen. Am 11. Oktober 2009 gewinnt der spätere Vizemeister Gary Paffett mit dem ausgestellten Fahrzeug den vorletzten DTM-Lauf in Dijon-Premois.
Rétromobile 2014: Die Markenbotschafter
David Coulthard
Geboren am 27. März 1971 in Twynholm, Schottland
David Coulthard beginnt seine Karriere im Kartsport bereits im Alter von 11 Jahren. In den Jahren 1983 bis 1985 wird er schottischer Junioren-Kartmeister. Über verschiedene Stationen im Formel-Rennsport kommt er 1994 in die Formel 1 zum Williams-Team. 1995 belegt David Coulthard den 3. Platz bei der Formel-1-Weltmeisterschaft. Zu Beginn der Saison 1996 wechselt der Schotte zu McLaren-Mercedes und wird Teamkollege von Mika Häkkinen (Finnland). Im Grand Prix von Australien 1997 erringt Coulthard den ersten Formel-1-Sieg für Mercedes-Benz seit dem Jahr 1955. 2001 wird Coulthard Vizeweltmeister hinter Michael Schumacher. In den Jahren 2005 bis 2008 geht er für Red Bull Racing an den Start; 2008 beendet Coulthard seine Formel-1-Karriere. Zwischen 1994 und 2008 bestreitet David Coulthard insgesamt 246 Grands Prix, davon 150 für McLaren-Mercedes. 13 Siege, davon 12 im McLaren-Mercedes, gehen auf sein Konto. Von 2010 bis 2012 startet David Coulthard in der DTM für das Team Mücke Motorsport in einer AMG-Mercedes C-Klasse. Im Oktober 2012 beendet er seine aktive Rennkarriere. Als Markenbotschafter für Mercedes-Benz Classic engagiert sich der Schotte nun im historischen Rennsport. Sein Start mit der Renn-„Heckflosse“ von Mercedes-Benz Classic vom Typ 220 SE (W 111) beim Eifelrennen 2013 ist die erste Teilnahme eines Vizeweltmeisters der Formel 1 überhaupt im Dunlop FHR Langstreckencup.
Hans Herrmann
Geboren am 23. Februar 1928 in Stuttgart
Nach seinem Debüt im Motorsport holt Mercedes-Benz Rennleiter Alfred Neubauer den 25-jährigen Hans Herrmann zur Saison 1954 ins Werksteam der Daimler-Benz AG. Beim Großen Preis der Schweiz erreicht Herrmann am 22. August 1954 den dritten Platz. Das Avus-Rennen am 19. September 1954 beenden die Mercedes-Benz Fahrer auf ihren drei Stromlinien-W 196 R mit einem Dreifachsieg in der Reihenfolge Karl Kling, Juan Manuel Fangio, Hans Herrmann.
In der Rennsaison 1955 bestreitet Herrmann insgesamt 8 Sportwagenrennen und 10 Läufe in der Formel 1. Beim Grand Prix von Monaco springt er für Kling ein und wird bei einem Unfall schwer verletzt. Trotz vollständiger Genesung kommt es für ihn nicht mehr zu einem Einsatz für Mercedes-Benz, da sich das Unternehmen im Oktober 1955 aus dem Motorsport zurückzieht. Damit ist Herrmanns Engagement für Mercedes-Benz beendet. Er fährt in den folgenden Jahren wieder Renn- und Sportwagen-Wettbewerbe. Nach Einsätzen in der Formel 2 und Formel 1 beendet er 1970 seine Laufbahn mit einem Sieg auf Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans. Bis zum heutigen Tag ist Herrmann für Mercedes-Benz bei historischen Veranstaltungen am Start.
Jochen Mass
Geboren am 30. September 1946 in Dorfen bei Starnberg
Jochen Mass, ursprünglich Seemann, beginnt seine abwechslungsreiche Karriere im Motorsport 1968 mit Tourenwagen-Rennen für Alfa-Romeo und als Werksfahrer bei Ford in den Jahren 1970 bis 1975. In dieser Zeit (1972) gewinnt er die 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Parallel dazu engagiert er sich in der Formel 2 (1973) und in 105 Grands Prix der Formel 1 (1973/74 mit Surtees; 1975 bis 1977 mit McLaren; 1978 mit ATS; 1979/80 mit Arrows; 1982 mit March). Mit dem Titel des Deutschen Sportwagen-Meisters 1985 und seiner Tätigkeit als Werksfahrer bei Porsche bis 1987 im Gepäck wird er Werksfahrer im Team Sauber-Mercedes. Bis 1991 fährt er für dieses Team in der Gruppe C. Im neuen Silberpfeil, dem Sauber-Mercedes C 9, siegt Jochen Mass mit Manuel Reuter und Stanley Dickens beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und schafft die Vizeweltmeisterschaft 1989. Drei Jahre später wechselt Mass in das Team-Management der DTM. Sir Stirling Moss beschreibt ihn als „einen Fahrer mit einem enormen Gefühl für Rennwagen und mit hohem Sachverstand, der mit der Renngeschichte aller Epochen vertraut ist“. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass Jochen Mass heute für Mercedes-Benz Classic bei historischen Veranstaltungen am Start ist. Ob im Mercedes-Benz W 125 „Silberpfeil“ oder im legendären Kompressor-Rennsportwagen SSK – Jochen Mass kennt und fährt sie alle.
Gary Paffett
Geboren am 24. März 1981 in Bromley, England
Den Grundstein seiner Karriere legt Gary Paffett im Kartsport. Nach zahlreichen Meisterschaften und dem Titel „McLaren-Mercedes Kart-Champion of the Future“ 1996 gewinnt er 1997 und 1998 die Formel Vauxhall Junioren-Winterserie und erhält 1999 den McLaren Autosport BRDC Award. Der Brite steigt in die Formel 3 auf, dominiert im Jahr 2000 die BRDC Formel 3 Scholarship Klasse und wird als jüngster Fahrer überhaupt mit dem BRDC Silver Award ausgezeichnet – die Nachwuchsförderung des British Racing Drivers’ Club (BRDC) in verschiedenen Rennserien und Programmen geht in ihm und seinen diversen Stationen somit voll auf. 2001 wechselt er in die deutsche Formel 3 und platziert sich bereits im Debütjahr zum Saisonende auf Platz 6 im Gesamtklassement – um in der Folgesaison 2002 deutscher Formel-3-Meister zu werden. 2003 startet er zum ersten Mal in der DTM. 2004 wird im Cockpit der AMG-Mercedes C-Klasse Vizemeister in der DTM. In der Saison 2005 gelingt ihm mit 5 Siegen und 4 Pole-Positions der Titelgewinn. Seit 2006 ist Gary Paffett auch Testfahrer in der Formel 1 – und ein ständiger Anwärter auf einen Cockpitplatz in der Königsklasse des Motorsports.
Großer Preis von Frankreich in Reims, 4. Juli 1954. Der spätere Sieger und Formel-1-Weltmeister 1954, Juan Manuel Fangio, auf Mercedes-Benz Formel-1-Rennwagen W 196 R mit Stromlinienkarosserie, Startnummer 18.
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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1989, das Mercedes-Benz mit einem Doppelsieg beendet. Boxenstopp des Sauber-Mercedes C 9 von Jochen Mass, Manuel Reuter und Stanley Dickens.
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Beim ersten Automobilwettbewerb der Welt von Paris nach Rouen am 22. Juli 1894 über 126 Kilometer erhalten Wagen mit Daimler-Motoren den geteilten ersten Preis. Ein Fahrzeug von Benz nimmt ebenfalls erfolgreich teil und wird mit dem fünften Preis geehrt.
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Bei der Zuverlässigkeitsfahrt von Paris nach Rouen am 22. Juli 1894 bewähren sich die Fahrzeuge von Panhard & Levassor mit Daimler-Zweizylinder-V-Motoren. Der französische Hersteller erhält zusammen mit Peugeot den ersten Preis des Wettbewerbs.
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Erste Automobilwettfahrt von Paris nach Rouen, 22. Juli 1894. Der Peugeot von Albert Lemaître (Startnummer 65), auf dem linken Rücksitz Adolphe Clément. Der Peugeot mit nach Daimler-Lizenz gefertigtem Motor geht auf Position zwei als erster Wagen mit Verbrennungsmotor ins Ziel und erhält zusammen mit Panhard & Levassor den ersten Preis.
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Ein Automobil von Panhard & Levassor mit Daimler-Motor auf der ersten Automobilwettfahrt zwischen Paris und Rouen am 22. Juli 1894.
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Erste Automobilwettfahrt von Paris nach Rouen, 22. Juli 1894. Paul Panhard auf dem Fahrzeug von Panhard & Levassor mit Daimler-Motor. Das Fahrzeug mit der Startnummer 13 kommt auf der vierten Position ins Ziel, Panhard & Levassor erhalten den geteilten ersten Preis..
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24 Stunden von Le Mans, 10./11. Juni 1989. Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9. Startnummer 63 - Sieger: Jochen Mass / Manuel Reuter / Stanley Dickens.
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Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9, 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1989. Mit der Startnummer 63 das Siegerfahrzeug von Jochen Mass/Manuel Reuter/Stanley Dickens. Mit Startnummer 62 das Team Jean-Louis Schlesser/Jean-Pierre Jabouille/Alain Cudini, das am Ende den fünften Platz belegt. Foto aus dem Jahr 1989.
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24 Stunden von Le Mans, 10./11. Juni 1989. Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9. Startnummer 63 - Sieger: Jochen Mass / Manuel Reuter / Stanley Dickens.
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24 Stunden von Le Mans, 10./11. Juni 1989. Doppelsieg und fünfter Platz. Champagnerspritzen: Die Sieger bei der Ehrung. Sieger: Jochen Mass / Manuel Reuter / Stanley Dickens. Das Fahrerteam Mauro Baldi / Kenny Acheson / Gianfranco Brancatelli belegen den zweiten Platz. Das Team Jean-Louis Schlesser / Jean-Pierre Jabouille / Alain Cudini belegen den fünften Platz. Peter Sauber in der Mitte.
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24 Stunden von Le Mans, 10./11. Juni 1989. Sieger auf Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagens C 9: Jochen Mass / Manuel Reuter / Stanley Dickens.
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24 Stunden von Le Mans, 10./11. Juni 1989. Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9. Startnummer 63 - Sieger: Jochen Mass / Manuel Reuter / Stanley Dickens.
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24 Stunden von Le Mans, 10./11. Juni 1989. Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9. Startnummer 63 - Sieger: Jochen Mass / Manuel Reuter / Stanley Dickens.
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Mercedes-Benz Classic Markenbotschafter Hans Herrmann, Mercedes-Benz & Friends 2011, Berlin-Tempelhof.
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Großer Preis von Frankreich bei Lyon, 4. Juli 1914. Im Bild der Mercedes Grand-Prix-Rennwagen des späteren Sieger Christian Lautenschlager (Startnummer 28) bei der Einfahrt in die Piège de la Mort („Todesfalle“), rund drei Kilometer vor Start und Ziel. Die Daimler-Motoren-Gesellschaft erzielt auf Mercedes Grand-Prix-Rennwagen einen Dreifachsieg, in der Reihenfolge Christian Lautenschlager, Louis Wagner und Otto Salzer.
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Erste Automobilwettfahrt der Welt von Paris nach Rouen, 22. Juli 1894. Fahrzeug von Alfred Vacheron mit Benzinmotor. Vacheron erhält den geteilten 4. Preis des Wettbewerbs.
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