CO2-neutrale Mercedes-Benz Vertriebszentrale in Berlin

CO2-neutrale Mercedes-Benz Vertriebszentrale in Berlin

10.03.2022
Berlin

Berlin. Die Zentrale des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland erreichte im Jahr 2021 bereits zum zweiten Mal in Folge das angestrebte Ziel der vollständigen CO2-Neutralität. Durch den Bezug einer CO2-neutralen Strom- und Fernwärmeversorgung, den Einsatz von elektrifizierten Dienstwagen und weiteren Maßnahmen unterstützt die Vertriebszentrale in Berlin die Klimastrategie der Mercedes-Benz AG und setzt damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein innerhalb der deutschen Mercedes-Benz Vertriebsorganisation.

Auf dem Weg zu einer emissionsfreien Mobilität sind Klima- und Umweltschutz zentrale Elemente der nachhaltigen Geschäftsstrategie von Mercedes-Benz. Im Zuge der „Ambition 2039“ verfolgt der Hersteller das Ziel, bis zum Jahr 2039 eine komplett CO2-neutrale Neuwagenflotte anzubieten. Dabei werden die eigenen Werke der Mercedes-Benz AG, einschließlich des globalen Batterieproduktionsnetzwerks, bereits ab 2022 weltweit CO2-neutral produzieren.

Im Rahmen ihrer Umweltziele für das Jahr 2021 hatte sich die Zentrale des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland das Ziel gesetzt, am Erfolg des Vorjahres anzuknüpfen und wie bereits in 2020 erneut vollständig CO2-neutral zu sein. Durch die konsequente Umsetzung verschiedener Dekarbonisierungs- und Effizienzmaßnahmen konnte dieses Ziel zum zweiten Mal in Folge erreicht werden. Das Vorgehen ist dabei ganz im Sinne des Klimaschutzes: Höchste Priorität hat die Vermeidung von Emissionen. Emissionen, die nicht vermieden werden können, gilt es zu reduzieren. Emissionen, die sich weder vermeiden noch reduzieren lassen, werden kompensiert.

„Das Ziel unserer Umweltpolitik ist es, alle Dienstleistungen im Rahmen der bestmöglichen Kundenbetreuung zu erbringen und dabei gleichzeitig die Belastungen der Umwelt so gering wie möglich zu halten“ sagt Jörg Heinermann, Leiter Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (MBD). „Mit einem systematischen Management des Umweltschutzes leisten auch wir als Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland unseren Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung“.

Seit 2003 erfolgt die Zertifizierung der Mercedes-Benz Vertriebszentrale nach der anspruchsvollen europäischen Umweltnorm EMAS. Dazu wurde ein entsprechendes Umweltmanagementsystem eingeführt, dessen Ergebnisse von staatlich geprüften Umweltgutachterorganisationen jährlich verifiziert werden. Durch eine Reihe bereits umgesetzter Maßnahmen konnten die CO2-Emissionen in den vergangen fünf Jahren halbiert und der Energieverbrauch pro Kopf deutlich reduziert werden.

So wurde die Strom- und Fernwärmeversorgung für den gesamten Gebäudekomplex der Vertriebszentrale auf CO2-neutrale Tarife umgestellt. Auch der Betrieb des firmeneigenen Fuhrparks sowie die Dienstwagen wurden im Hinblick auf eine CO2-Neutralität optimiert und dabei Verbrennerfahrzeuge nach Möglichkeit durch elektrifizierte Mercedes-Benz Modelle ersetzt. Das Laden der Elektrofahrzeuge erfolgt über den Dienst Mercedes me Charge, bei dem anhand hochwertiger Herkunftsnachweise garantiert wird, dass der geladene Strom in gleicher Menge aus erneuerbaren Energien in das Netz eingespeist wird. Alle Emissionen, beispielsweise auch für sämtliche Dienstreisen, die nicht CO2-neutral durchgeführt werden können, werden über zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensiert. Das konsequente Umweltmanagement trägt aber auch zu weiteren Verbesserungen im Bereich Ressourcenschonung bei. So unterstützt beispielsweise die im Jahr 2021 erfolgte Umstellung der Müllentsorgung auf den Büroflächen, die sortenreine Trennung und Vermeidung von Abfällen. Zudem werden nun pro Jahr über eine Million Kunststoffmülltüten eingespart. Auch der stringente Einsatz von Mehrweggeschirr und eines Pfandsystems innerhalb der hauseigenen Gastronomie trägt zur Abfallvermeidung bei.

Einen weiteren Beitrag zum Schutz der Umwelt leistet die konsequente Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Mercedes-Benz Vertrieb - beispielsweise im Rahmen der Kaufabwicklung: Wo früher noch mehrere Unterschriften auf seitenlangen Papierverträgen nötig waren, reicht für den Autokauf heute eine App aus. Mit Einführung der digitalen Unterschrift sind seit Beginn des Jahres 2021 alle Schritte im Kaufprozess von Mercedes-Benz digitalisiert und der papierlose, ressourcenschonende Autokauf zur Realität geworden. Zudem laufen ab dem Jahr 2022 alle Vertriebssysteme und deren Applikationen auf Servern eines klimaneutralen Rechenzentrums, die höchst energieeffizient und mit CO2-neutral erzeugtem Strom betrieben werden.

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur und deren Ressourcen zeigt sich auch in der direkten Unterstützung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekten. So betreibt die Mercedes-Benz Vertriebszentrale seit dem Jahr 2013 eigene Bienenstöcke auf dem Flachdach des Bürogebäudes in Berlin-Friedrichshain. Die dort lebenden Bienen produzieren Honig nach strengen Bioland-Qualitätskriterien. Mit einer Spende haben die Beschäftigten jährlich die Möglichkeit, einen Beitrag für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit der Natur zu leisten und sich als Dankeschön die begehrten Gläser mit dem sogenannten „SternHonig“ zu sichern. Der gesamte Erlös wird jährlich an Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte gespendet. Ebenfalls zur Förderung eines umweltbewussten Verhaltens rief die Vertriebszentrale ihre Mitarbeitenden im Jahr 2021 zur Teilnahme an einer Nachhaltigkeits-Challenge auf. Hierbei konnten sich Kolleginnen und Kollegen zu Teams zusammenschließen und in einem internen Wettbewerb gegen andere Abteilungen antreten. Egal ob am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld: Ziel war es, im Alltag so viel CO2 wie möglich einzusparen. Unterstützt wurden die Teilnehmenden dabei von einer eigens für die Challenge bereitgestellten App, in der Anregungen und Tipps zur Einsparung von CO2 gegeben und die Einsparerfolge der Teams erfasst wurden.

Über die Zentrale des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in Berlin

Der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland der Mercedes-Benz AG (MBVD) steuert von seiner Zentrale in der Mühlenstraße, Berlin-Friedrichshain, den Vertrieb und Service der Marken Mercedes-Benz und smart in Deutschland. Bereits 1998 ist der MBVD von Stuttgart in das Zentrum Berlins an den Potsdamer Platz gezogen. Seitdem ist das Unternehmen mit seinen rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fest mit der Hauptstadt verbunden. 2013 erfolgte der Umzug vom Potsdamer Platz nach Friedrichshain-Kreuzberg zwischen Warschauer Brücke und Ostbahnhof.

Ambition 2039: Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Mit Ambition 2039 verfolgt Mercedes-Benz das Ziel einer CO2 neutralen Pkw- und Van- Neuwagenflotte ab dem Jahr 2039 über die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung über das Lieferantennetzwerk, die eigene Produktion, die Elektrifizierung der Produkte über erneuerbare Energien für die Nutzungsphase von Elektrofahrzeugen und zur Schließung des Kreislaufs das Recycling der Fahrzeuge. Das Ziel ist und bleibt dabei die emissionsfreie Mobilität. Mercedes-Benz nutzt alle Möglichkeiten, um Emissionen schnell und nachhaltig zu verringern. Dabei werden neue und immer effizientere Antriebstechnologien entwickelt und auf die Straße gebracht. Mit dem strategischen Schritt von „Electric first“ zu „Electric only“ beschleunigt Mercedes-Benz die Transformation in eine emissionsfreie und softwaregetriebene Zukunft.

Über das EMAS Umweltmanagementsystem

EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein 1993 von der Europäischen Union entwickeltes Audit-Instrument für Firmen und Organisationen, die im Zuge jährlicher Betriebsprüfungen ihr Umweltmanagement und ihre Umweltleistung verbessern wollen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf die Einhaltung der Rechtsvorschriften und die Verbesserung der tatsächlichen Umweltleistung. EMAS beginnt mit einer Bestandsaufnahme, der sogenannten Umweltprüfung und führt über die Einrichtung eines Umweltmanagementsystems (Abläufe, Organisation, Verantwortlichkeiten) mit angemessener Dokumentation bis zur Erstellung einer Umwelterklärung. Ein zugelassener Umweltgutachter überprüft zum Abschluss das eingeführte System und die Informationen in der Umwelterklärung. Ist diese Begutachtung positiv, erfolgt letztendlich die Registrierung durch die zuständige IHK oder Handwerkskammer.

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