Design: Überzeugender Auftritt - Von der Economy- zur First-Class

02.09.2011
Die dritte Generation gibt sich durch ihre charaktervoll gestaltete Karosserie mit der typischen C-Säulen-Form schon auf den ersten Blick als M-Klasse zu erkennen. Sie vereint Design, hohe Wertanmutung und ausgezeichneten Bedienkomfort zu einer kraftvollen Präsenz. Besonders das Interieur überzeugt im Vergleich zu den Vorgängern und vereint das Beste aus zwei Welten. Einerseits trägt es starke Geländewagen-Gene, andererseits fühlen sich seine Passagiere wie in einer komfortablen Premium-Limousine. Geschliffenes Aluminium oder edle Hölzer, fein gearbeitete Schalter und Applikationen sowie spannungsvolle Flächen und kraftvolle, harmonische Linien schaffen im Interieur eine hochwertige Wohlfühlatmosphäre.
Im Vorderwagen dominiert die in M-Klasse-typischer Ausprägung gestaltete Kühlermaske mit Zentralstern. Das neue Design der Scheinwerfer wirkt besonders bei Ausstattung mit dem optionalen Intelligent Light System (ILS) hochwertig und exklusiv. Die Tagfahrleuchten in LED-Technik sind in einer Chromspange im Stoßfänger integriert. Unterhalb der Kühlermaske schließt sich der höhere, großflächige Unterschutz in Chromoptik an, der damit die eindrucksvolle Erscheinung unterstützt.
Charakterlinie: Souveränes und hochwertiges Karosseriedesign
In der Seitenansicht unterstreicht eine gestreckte Linienführung formal die Onroad-Betonung des Fahrzeugs, dessen kompakte Proportionen über einen großen Radstand und kurze Überhänge definiert werden. Die Baureihen-charakte­ristische C-Säule findet ihre Vorbilder in früheren Generationen der M‑Klasse und grenzt das Fahrzeug stilistisch eindeutig zu den Wettbewerbern ab. Dabei unterstreicht die zum Heck hin abfallende Dachlinie die Sportlichkeit der neuen M-Klasse. Die Fondseitenscheibe geht ohne sichtbare Säule in die Heckscheibe über und sorgt zusammen mit den ebenfalls umlaufenden, zweiteiligen Heckleuchten in LED-Lichtleitertechnik und dem abgesenkten Dach mit großem Dachspoiler für ein Design aus einem Guss. Der Stoßfänger mit integriertem Ladekantenschutz in Chromoptik im neuen „Wing-Design“ prägt das Erscheinungsbild des SUV-Hecks. Weitere Produktumfänge in Chromoptik wie die Dachreling, die Bordkanten oder die Kofferraum-Griffleiste unterstreichen die hohe Wertanmutung im Exterieur.
Die Räder-Palette reicht vom leichten und aerodynamisch optimierten Rad in der Größe 43,2 cm (17 Zoll) bis zu elegant-hochwertigen Rädern der Größe 50,8 cm (20 Zoll). Auf Wunsch unterstreichen 53,3 cm (21 Zoll) AMG Räder den sport-lichen Auftritt der neuen M-Klasse.
Wohlfühlambiente inklusive: Das Interieur
Das Designkonzept des Interieurs verbindet ein authentisches SUV-Erlebnis mit den Wohlfühlqualitäten einer hochwertigen Mercedes-Benz Limousine. Während eine expressive Domgestaltung die Kraft eines SUV verkörpert, vermittelt die abfallende I-Tafel-Kontur im Beifahrerbereich ein hervorragendes Raumgefühl und unterstreicht damit die Langstrecken-qualitäten des Fahrzeugs.
Die Evolution des Armaturenbretts der Geländewagen von Mercedes-Benz von den Anfangstagen der G-Klasse bis heute zur neuen M-Klasse macht deutlich, wie Komfort- und Wohlfühlaspekte in den Vordergrund gerückt sind:
  • Im G-Modell von 1979 prägen kantige Formen das flache liegende Armaturenbrett. Darauf aufgesetzt ist die eckige Instrumententafel, darunter hängen der ebenfalls kantig geformte Mitteldom und der Handschuhkastenbereich. Wie aus Bausteinen zusammengesetzt, zeigen die einzelnen Elemente klare Nutzfahrzeugoptik. In kühler Sachlichkeit verzichten sie auf Zierrat und strahlen stattdessen einen eher blechern wirkenden Rustikalcharme aus. Das fand man damals für ein Geländefahrzeug durchaus passend.
  • Auch das Armaturenbrett der ersten Generation der M-Klasse von 1998
    ist noch überwiegend funktional orientiert und macht nur zögerlich Zugeständnisse an eine wohnlich-ansprechende Gestaltung. Erste Anklänge an das komfortablere und freundlichere Interieurdesign von Limousinen sind allerdings zu bemerken. Rundungen und geschwungene Linien vermeiden einen strengen Eindruck. Noch sind Zierteile nur sparsam ins ruhige optische Konzept einbezogen, die funktionale Ausrichtung dominiert.
  • Das Design der Instrumententafel in der neuen M-Klasse ist dagegen ihren Pendants in Oberklasse-Limousinen durchaus ebenbürtig: modern, freundlich, ausgestattet mit hochwertigen Materialien und stilvoll gestaltet. Harmonisch darauf abgestimmte Details machen gleichzeitig den souveränen Charakter des Premium-SUV sichtbar.
Die moderne Mercedes-Benz Definition für das angemessene Interieur eines SUV erschließt sich, sobald man durch weit öffnende Türen die angenehm hohe Sitzposition eingenommen hat. Der geräumige, helle Innenraum bietet spürbar mehr Ellbogenfreiheit als sein Vorgänger (vorn 34 Millimeter, hinten 25 Millimeter plus) und damit auch mehr Raumkomfort. Fahrer oder Fahrerin nehmen hinter einem 4-Speichen-Multifunktionslenkrad mit zwölf trapez-förmigen Bedientasten für beispielsweise Reiserechner, Radio und Telefon Platz. Das Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS lässt sich über den DIRECT SELECT-Wählhebel und die DIRECT SELECT-Schaltpaddles am Lenkrad steuern.
Hinter dem Lenkrad spannt sich eine breite Instrumententafel. Mit dieser klaren Breitenbetonung führt sie die horizontalen Linien aus dem Exterieurdesign im Interieur fort. Spannungsvolle Flächen und kraftvolle Linien unterstreichen den sportiven Anspruch.
Blickfang an der Instrumententafel ist ein großes Zierteil, das sich formal in den Türen fortsetzt und damit einen harmonischen Wrap-Around-Effekt erzeugt und den Stil des gesamten Innenraums prägt. Die dreidimensional gestalteten großflächigen Zierteile sind in vier hochwertigen Holzvarianten oder in Aluminium zu haben. Damit erhält das Interieurambiente der neuen Mercedes-Benz M-Klasse wunschgemäß ein edel-exklusives oder ein sportlich-modernes Gesicht.
In den seitlichen Zierteilen sind Türöffner sowie Sitzverstellschalter mit handwerklicher Präzision eingelassen. Die Türmittelfelder tragen eine markante Ziernaht, beim Sportpaket zeigen sie eine exklusive Pfeifenoptik.
Alles klar: Instrumente und COMAND-Bildschirm
Das Kombiinstrument mit zwei klar gezeichneten und leicht ablesbaren Rundinstrumenten und einem großen monochromen 11,4-cm-Display zwischen den Instrumententuben besticht durch seine hochwertige Gestaltung. Daneben dominiert auf der Instrumententafel in Fahrzeugmitte ein großer farbiger Zentralbildschirm für das Infotainmentsystem. Zur Wahl stehen CD-Radio, CD‑Radio mit integrierter Navigation oder das COMAND-Bedien- und Anzeigesystem (Bildschirmdiagonale für die CD-Radios 14,7 Zentimeter, 17,8 Zentimeter für das internetfähige COMAND Online). Das Bedien- und Anzeigekonzept wurde mit höchsten Ansprüchen an die Benutzer-freundlichkeit neu entwickelt. Infotainment, Navigation und Kommunikation lassen sich mit dem auf der Mittelkonsole positionierten Controller in Metallausführung intuitiv und einfach bedienen. Zwei Tasten dienen zum Ein- und Ausschalten des Displays.
Senkrecht stehende eckige Lufteinlassdüsen rahmen den großen Bildschirm ein und machen die funktionalen Aspekte des SUV sichtbar. Die außen liegenden Luftdüsen zeigen die gleichen Umrisse, liegen allerdings waagerecht und sorgen so für formale Spannung. Einfassungen mit der edlen Oberfläche Silver Shadow zieren Mitteldom und Lufteinlassdüsen. Die ebenfalls silbern glänzende Schalterreihe im Mitteldom überzeugt durch Ergonomie und spürbare Präzision. Das gleiche gilt für die in den Mercedes-Benz Limousinen bewährte Einstellung für Klimaanlage und Lüftung.
Auf der Mittelkonsole befinden sich Arm- mit integrierter Handballenauflage, davor der Controller und die Schalter beispielsweise für die Offroad-Programme und die Luftfederung AIRMATIC. Alle Bedienelemente sind edel in einheitlichem Look gestaltet.
Zahlreiche Ablagen, hohe Variabilität und temperierbare Cupholder
Zahlreiche und gut zu erreichende Ablagen in der M-Klasse nehmen Flaschen, Becher, Schlüssel, Münzen und vieles mehr auf. In allen vier Türen kann sogar eine große 1-Liter-Flasche untergebracht werden.
Durch Anheben der Handauflage öffnet sich in der Mittelkonsole ein Ablagefach, in dem Anschlüsse für mobile Audiogeräte griffgünstig zur Verfügung stehen. Um Langstreckenfahrten und auch ausgiebige Offroad-Einsätze angenehm zu gestalten, hält die Mittelkonsole außerdem zwei Cupholder bereit, die auf Wunsch Getränke in einem Temperaturbereich zwischen 8° und 55° Celsius kühlen oder warm halten.
Die Sitze der neuen M-Klasse sind für hohen Langstreckenkomfort und bestmöglichen Seitenhalt ausgelegt. Alle wichtigen Parameter lassen sich elektrisch einstellen, dazu zählen Höhen-, Lehnenneigungs-, Kissenneigungs- und Längsverstellung. Ein großzügiger Sitzverstellweg von über 350 Millimetern in Längsrichtung und über 90 Millimetern in der Höhe sorgt dafür, dass Fahrer jeder Körpergröße optimale Sitzbedingungen vorfinden.
Hohe Variabilität zeichnen die mit Armlehne und Cupholder ausgerüsteten Fondsitze aus. Ihre Lehnen sind in der Neigung verstellbar, lassen sich im Verhältnis 1/3 zu 2/3 umklappen und schaffen so eine Durchlademöglichkeit für lange Gegenstände wie beispielsweise Skier, ohne gleich auf alle Rücksitzplätze verzichten zu müssen. Werden beide Lehnen und zusätzlich die Sitzflächen nach vorn geklappt, entsteht ein ebener Laderaum mit einem Ladevolumen von nahezu 2010 Litern bis zum Dachhimmel.
Exklusiv für die neue M-Klasse stehen drei Sitz- sowie zwei Sportsitzvarianten in sechs verschiedenen Farbkombinationen zur Verfügung. Die dem Sportpaket vorbehaltenen Sportsitze unterscheiden sich im Nahtbild, das in den Türmittelfeldern thematisch aufgenommen wird.
Mercedes-Benz M-Klasse:  Alles über Design
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