Im Fokus – Sicherheit: SUV – Sicherheit Und Verantwortung

17.06.2015
Im neuen GLC sind fast alle aus C-, E- und S-Klasse bekannten Fahrerassistenzsysteme lieferbar, die im Rahmen des Intelligent Drive Konzepts Daten unterschiedliche Sensortechnologien fusionieren und so Komfort und Sicherheit deutlich erhöhen können. Serienmäßig sind COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS, Seitenwindassistent, Fahrlichtassistent oder ATTENTION ASSIST an Bord. Noch umfassendere aktive Sicherheit ermöglicht das Fahrassistenz-Paket Plus mit DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot, PRE-SAFE® Bremse mit Fußgängererkennung, BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent, Aktivem Totwinkel-Assistenten, Aktivem Spurhalte-Assistenten und PRE-SAFE® PLUS. Letzteres erhöht auch das Schutzpotenzial bei einem potentiellen Heckaufprall, weil mittels Radarsensor im hinteren Stoßfänger eine drohende Heckkollision erkannt und spezielle Schutzmaßnahmen und Warnfunktionen eingeleitet werden können.
Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer ergibt sich durch den Verkehrszeichenassistent mit Falschfahrfunktion, der zusätzlich zu Geschwindigkeitsbegrenzungen auch vor Überhol- und Einfahrverboten warnen kann. Bei Ausstattung mit dem LED Intelligent Light System erlaubt der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus bei Überlandfahrten Dauerfernlicht durch gezieltes Ausblenden anderer Fahrzeuge im Fernlichtkegel.
Die wichtigsten Funktionen der Assistenzsysteme im GLC
Komfortorientierte Assistenz
  • DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent – unterstützt dabei, die Spur zu halten und beherrscht teilautonomes Staufolgefahren.
Sicherheit Längsführung
  • COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS – kann helfen, Auffahrunfälle zu vermeiden.
  • BAS PLUS – kann auch querende Fahrzeuge und Fußgänger erkennen, die Fahrerbremsung verstärken und so die Unfallschwere mindern.
  • PRE-SAFE® Bremse – kann Fußgänger erkennen, bis 50 km/h Kollisionen mit Fußgängern oder stehenden Fahrzeugen mittels autonomer Bremsung vermeiden und bis 72 km/h die Kollisionsschwere mindern.
Sicherheit nach hinten
  • PRE-SAFE® PLUS – kann drohende Heckkollisionen erkennen, PRE-SAFE® Insassenschutzmaßnahmen bei drohender Heckkollision auslösen und das stehende Fahrzeug bei einer Heckkollision festbremsen, um die Insassenbelastung zu reduzieren und Sekundärkollisionen zu vermeiden.
Sicherheit Querführung
  • Aktiver Spurhalte-Assistent – kann Gegenverkehr und belegte Nachbarspuren erkennen und unbeabsichtigtes Spurverlassen durch einseitige Bremsung verhindern.
Sicherheit bei Nacht
  • Adaptiver Fernlicht-Assistent Plus – ermöglicht blendfreies Dauerfernlicht durch Ausblenden anderer Fahrzeuge im Fernlichtkegel.
  • Offroad-Licht – spezifische Offroad-Scheinwerfereinstellungen für ein breiteres Ausleuchten des Vorfeldes, optimiert die Orientierung im Gelände.
Sicherheit beim Parken und Rangieren
  • Aktiver Park-Assistent – kann in Längs- und Querparklücken mit automatischen Lenkeingriffen ein- und ausparken.
Fahreraufmerksamkeit und -kondition
  • ATTENTION ASSIST – kann in einem erweiterten Geschwindigkeitsbereich von 60 bis 200 km/h vor Unaufmerksamkeit und Müdigkeit warnen und den Fahrer über seinen Ermüdungszustand und die Fahrtdauer seit der letzten Pause informieren.
Voller Durchblick rund um den GLC
Ein einfacheres Handling und eine bessere Übersicht beispielsweise bei engen Rangierfahrten oder im dichten innerstädtischen Verkehr garantiert neben dem Aktiven Park-Assistenten eine optionale 360°-Kamera, die Fahrzeug und Fahrzeugumfeld aus unterschiedlichen Perspektiven zeigt. Die Funktionen der 360°-Kamera im Detail:
  • Die virtuelle Vogelperspektive zeigt den GLC in der Draufsicht und die Umgebung jeweils drei Meter vor/hinter sowie 2,5 Meter neben dem Fahrzeug.
  • Darstellung von Perspektiven, die physikalisch eigentlich nicht möglich sind. Beispiel: Beim Rangieren in einem Parkhaus mit niedriger Deckenhöhe wird der GLC und das Umfeld bei der Vogelperspektive aus über drei Metern Höhe gezeigt. Dabei befindet sich die Gebäudedecke nur wenige Zentimeter Meter über dem Fahrzeug.
  • Visualisierung von Fahrzeugseiten und ihrer Umgebung zur Vermeidung von Kontaktschäden z. B. der Außenspiegel oder der Felgen.
  • Visualisierung nicht sichtbarer Hindernisse unterhalb der Fahrzeug-Gürtellinie.
  • Visualisierung des Querverkehrs vorn und hinten beim Ausparken und Ausfahren aus engen Parklücken oder Grundstücksausfahrten.
  • Visualisierung von Personen auf dem Gehweg beim Ausparken und Ausfahren aus engen Parklücken oder Grundstücksausfahrten.
  • Unterstützung bei Off-Road-Fahrten im anspruchsvollen und unübersichtlichen Gelände.
  • Die Farbe des GLC im COMAND Display entspricht stets der tatsächlichen Fahrzeuglackierung.
Entspanntes Verhältnis 
Sicherheitsfördernd wirkt sich im GLC auch die verbesserte Ergonomie und einfachere Bedienung im Vergleich zum Vorgänger aus. Alle wichtigen Fahrzeugfunktionen und -einstellungen kann der Fahrer mittels zentralem Dreh-/Drücksteller oder dem Touch Pad intuitiv vornehmen. Die gewünschten Einstellungen oder Informationen werden von dem großen teilintegrierten Media-Farbdisplay in der Mitte der Armaturentafel zweifelsfrei visualisiert. Direktwahltasten neben dem Lichtschaltermodul links vom Lenkrad erlauben zudem ein direktes Aktivieren der wichtigsten Assistenzsysteme.
Ebenfalls neu im Angebot ist das Head-up-Display, kurz HUD. Es blendet wichtige Informationen zusätzlich direkt ins Blickfeld des Fahrers in die Frontscheibe ein und sorgt dadurch für leichte Ablesbarkeit und für geringe Ablenkung vom Fahrbahngeschehen. Das System informiert über Geschwindigkeit, Tempolimits, Navigationsanweisungen und zeigt Hinweise der DISTRONIC an.
Hybrid-Karosserie: Fundamentale Sicherheit
Der Mercedes-Benz Tradition folgend, bildet die Karosserie das Fundament für einen beispielhaften Insassenschutz im Crashfall. Kern ist eine hochstabile Sicherheitsfahrgastzelle. Sie ist umgeben von gezielt berechneten und in Crashtests erprobten Deformationszonen, die dank optimierter Kraftpfade und einer Kombination aus Aluminium-Gussteilen mit ultrahochfesten Werkstoffen für größtmögliche Sicherheit der Insassen sorgen. Damit hat der neue GLC das Potenzial, alle weltweiten Rankings auf Anhieb mit Bestnoten zu bestehen. Die Maßnahmen im Detail:
  • Hochstabile Fahrgastzelle aus hoch- und ultrahochfesten Stahlblechen, Tailored Blanks (Bleche mit gestufter Wanddicke) und Aluminium-Gussteilen.
  • Karosseriestruktur, deren Front und Heck durch gezielte Deformation Energie aufnehmen können.
  • Großer Verformungsweg der Front aufgrund  eines Integralträgers, der bei einem Unfall zusätzlich Energie aufnimmt.
  • Mehrere parallel verlaufende Lastpfade zur verbesserten Lastverteilung bei partieller Frontalkollision (Offset-Crash).
  • Zusätzliche Strebe aus höchstfestem Stahl zwischen Dämpferdom und Windschutzquerträger auf der Fahrerseite zur Lastverteilung der Kräfte der oberen Längsträgerebene und zur Reduzierung der Lenkungs- und Pedalrückverschiebungen.
  • Zusätzliche Stirnwandträger zwischen den vorderen und äußeren Längsträgern, die ein Eindringen des Vorderrads in den Fußraum bei einer schweren versetzten Frontalkollision vermindern.
  • Cockpitquerträger in Aluminium-Strangpressprofil-Bauweise zwischen den A-Säulen.
  • Türen mit Verstärkungsprofil.
  • Hauptboden mit massiver Tunnelverstärkung und durchgehenden Bodenlängsträgern.
  • Fondsitzträger mit zusätzlichen Verstärkungen, vom Heckboden getrennt.
  • Hinterer Querverbund mit Bodenlängsträgern in abgestuften Blechdicken und ein darauf abgestimmtes Heckmittelstück.
Beim GLC 350 e 4MATIC mit Plug-In Hybrid-Technik sind im Heckbereich eine Lithium-Ionen Batterie und weitere Hochvolt-Komponenten integriert. Spezielle Aluminium-Gussbauteile schirmen diese Komponenten ab, indem sie hier einen deformationsgeschützten Bereich schaffen.
Airbags & Co: Zurückhaltender Schutz für die Insassen
Für Fahrer und Beifahrer sowie die Fondpassagiere auf den beiden äußeren Plätzen sind 3-Punkt-Sicherheitsgurte mit pyrotechnischer Gurtstraffung und Gurtkraftbegrenzung installiert. Der mittlere Platz der zweiten Sitzreihe ist mit einem Standard-3-Punkt-Gurtsystem ausgerüstet. Eine Fondgurt-Statusanzeige im Kombiinstrument informiert den Fahrer darüber, ob die Mitfahrer dort ihren Sicherheitsgurt angelegt haben. Auf den äußeren Fondsitzen sind zudem ISOFIX Kindersitzverankerungen zum sicheren Befestigen entsprechender Kindersitze mit ergänzenden Befestigungspunkten oben an der Fondsitzlehne angebracht. Der Beifahrersitz kann zudem mit einer automatischen Kindersitzerkennung ausgerüstet werden, die mit einer Gewichtsmatte arbeitet und ohne Transponder auskommt. Sie ermöglicht es, dass jeder handelsübliche Kindersitz verwendet werden kann. Der Airbag wird in diesem Fall automatisch deaktiviert und beim Ausbau des Kindersitzes automatisch wieder aktiviert.
Zusätzlich kümmert sich eine Vielzahl von Airbags um den Schutz der Insassen bei einem Unfall. Dazu zählen unter anderem:
  • Ein neu entwickelter Windowbag im Dachbereich zwischen A-, B- und C‑Säulen für den Kopfbereich von Fahrer, Beifahrer und außen sitzenden Fondpassagieren.
  • Kombinierte Thorax-Pelvis-Sidebags für Fahrer und Beifahrer, die bei einem Seitenaufprall zusätzlichen Schutz bieten können. Sowie auf Wunsch Sidebags für die äußeren Sitzplätze im Fond.
  • Kneebag für den Fahrer, um die Knie zu schützen und den Oberkörper zu stabilisieren, wodurch die Insassenbewegung bei einem Unfall positiv beeinflusst wird.
  • Adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer mit zweistufiger, zeitversetzter Auslösung, je nach sensierter Schwere des Aufpralls und eingestellter Sitzposition.
Der neue GLC ist mit dem Mercedes-Benz Notruf eCall ausgestattet. Dieser kann automatisch oder manuell ausgelöst werden. Er wird automatisch aktiviert, sobald einer der pyrotechnischen Gurtstraffer oder Airbags im Fahrzeug ausgelöst wurde. Die Servicezentrale baut dann eine Sprechverbindung zum Fahrzeug auf. Sollte niemand antworten, alarmiert sie sofort den nächstgelegenen Rettungsdienst.
Bestmöglicher Schutz für schwächere Verkehrsteilnehmer
Bei Mercedes-Benz hat der Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Fußgänger oder Radfahrer Priorität. Es kommt eine aktive Motorhaube zum Einsatz, die bei bestimmten Unfallkonstellationen um 80 Milli­meter angehoben wird und so zusätzlichen Deformationsraum schafft. Unter der Motorhaube wurde das Package mit neuer Motorabdeckung und nachgiebiger Luftansaugung weiter optimiert und so noch mehr Deformationsraum geschaffen. Damit erfüllt der GLC die deutlich gestiegenen Anforderungen der Phase 3 zum Euro-NCAP-Fußgängerschutz.
BAS PLUS warnt, wenn Fußgänger im Gefahrenbereich von der Stereo-Multi-Purpose-Kamera erkannt werden. Die PRE-SAFE® Bremse mit Fußgängerschutz leitet eine autonome Bremsung ein, wenn das System einen Fußgänger im Gefahrenbereich erkennt und der Fahrer nicht auf die Warnhinweise des Systems reagiert. Diese Fußgängererkennung als Teil des auf Wunsch erhältlichen Fahrerassistenz-Paket Plus ist ein Meilenstein bei der Vermeidung von Unfällen mit Fußgängern bzw. bei der Milderung ihrer Folgen.
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