Internationale Medienzitate zur G-Klasse

12.02.2019
Stuttgart

Die britische Fachzeitschrift „Autocar“ erläutert am 17. Februar 1979 ihren Lesern mit sichtlicher Freude, was der Buchstabe in der Typbezeichnung des neuen Geländewagens bedeutet: „ Das ‚G‘ steht für das komplexe Wort Geländefahrzeug, was wiederum übersetzt werden kann als Auto-das-überall-hin-gelangt.“ („The ‚G’ stands for that complex word Geländefahrzeug, which might be translated as go-anywhere-car.“)

Schon vor der offiziellen Pressevorstellung in Toulon porträtiert die österreichische „autorevue“ im Februar-Heft 1979 das G-Modell. Der Artikel gibt auch Einblicke in die aufwendige Entwicklung, zu der Testfahrten auf dem Schöckl und deren Simulation in Untertürkheim gehören: „Die besten Geländefahrer von Puch und Mercedes fuhren den Wagen schöcklaufwärts, im Fond hatten sie komplizierte Aufzeichnungsgeräte, die Magnetbänder für die Hydropulsanlage im Mercedes-Entwicklungszentrum Untertürkheim herstellten. Die Hydropulsanlage besteht aus vier hydraulisch tätigen Stempeln, die das auf ihnen ruhende Auto im Ebenbild der Bandaufzeichnungen wie auf einer Marterstrecke heben und senken.“

Die Fachzeitschrift „auto motor und sport“ schreibt am 14. Februar 1979 in Heft 4/1979 unter der Überschrift „G wie Gelände“: „Bei der Entwicklung des Mercedes G-Typs ging es nicht um ein einzelnes Auto, sondern um eine große Modellfamilie. Geländewagen müssen alles können. Die Kundenwünsche reichen vom offenen Freizeit-Vehikel bis hin zur Feuerwehr oder zum Notarztwagen.“ Und zur Konzeption des G heißt es: „Auch bei der Wahl der tragenden Elemente wagten die Mercedes-Konstrukteure einen entschlossenen Rückgriff auf die Vergangenheit im Automobilbau: Die G-Modelle haben einen klassischen Rahmen als Chassis. Diese Bauweise erlaubt nicht nur eine freiere Gestaltung unterschiedlicher Karosserien. Sie garantiert den meist langfristig dienenden Geländeautos auch unter ungünstigen klimatischen Bedingungen und bei minimaler Pflege eine hohe Überlebenschance.“

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet in der Ausgabe vom 12. Februar 1979 über die Premiere des G. Der Artikel erklärt unter anderem den Antriebsstrang der G-Modelle und vergleicht diesen mit dem bestehenden Angebot von Geländewagen: Die G-Modelle haben „beispielsweise, anders als die anderen, eigens für die Geländefahrt ein zweites Getriebe. Für Vorder- und Hinterräder kann eine Differentialsperre zugeschaltet werden, die einseitiges Durchdrehen der Räder verhindert. Und die Differentialsperre oder das Geländegetriebe lassen sich sogar während der Fahrt schalten – vergleichbares Schalten würde Konkurrenten die Zähne zerbröseln lassen.“

Im englischen „Evening Standard“ wird das G-Modell am 9. Februar 1979 als Rivale des Land Rover eingeordnet: „31 Jahre nach der Premiere des Land Rover fordert uns erstmals einer der großen kontinentalen Autohersteller im Feld der Geländewagen heraus.“ („31 years after we did it first with the Land Rover, a major continental car maker has challenged us in the cross-country vehicle stakes.“)

Der „KFZ Anzeiger“ schreibt am 16. Februar 1979 unter dem Zwischentitel „Keine Blechspielereien“ über die Gestaltung des neu vorgestellten G: „In der Linienführung wurde der Mercedes-Benz Geländewagen betont sachlich ausgelegt. Die Form der kantigen Radausschnitte, der großzügig dimensionierten Fensterflächen und des gut zugänglichen Einstiegs wurden von der Funktion diktiert.“

„Mud-plugging Mercs“ titelt die britische Zeitschrift „Motor“ am 17. Februar 1979 zur Vorstellung des G-Modells. Im Fazit der Fahrversuche heißt es: „Und wie schneidet der neue Geländewagen ab? Kurz gesagt, er wird sich sicher als eines der besten kompakten Geländefahrzeuge weltweit bewähren. Und selbst in seiner günstigsten Ausführung ist er dem Land Rover hinsichtlich Komfort und Kultiviertheit deutlich überlegen.“ („How, then, does the new Geländewagen measure up? Briefly, the answer is that it will almost certainly prove to be one of the world’s finest small off-road vehicles, and even in its cheapest forms is markedly superior to the Land Rover in comfort and refinement.“)

Das umfassende Potenzial des G-Modells beschreibt die „ Auto-Zeitung“ am 21. Februar 1979 unter der Überschrift „Ein Zugpferd aus zwei Ställen“: Bereits im Vorspann des Berichts wird der G als „ein Auto fürs Gelände und für die Fahrt zur Oper“ porträtiert.

Das Fachmagazin „Lastauto-Omnibus“ vom März 1979 würdigt die Kraftübertragung des G: „Sowohl Allradantrieb wie Differentialsperren lassen sich im Stand und bei Fahrt zuschalten, sodass beim Durchqueren schwerer Geländepassagen mit Schwung und ohne Fahrtunterbrechung zur Sache gegangen werden kann.“

Im April-Heft 1979 spielt „Lastauto-Omnibus“ dann mit dem von einer alpenländischen Pferderasse entlehnten Tarnnamen „Haflinger II“, unter welchem der G in den 1970er-Jahren entwickelt wurde. Dort heißt es: „Die Konstrukteure beider Häuser haben es verstanden, die konträren Charaktereigenschaften eines robusten und gutmütigen Kaltblüter-Pferdes und einer empfindsamen, schnellen Parcours-Stute unter einen Hut zu bringen, und das in bestechender Weise. Selbst bei sorgfältiger Umschau im Kreis geländegängiger Pkw aus den USA, Japan, England und dem Ostblock dürfte es kaum eine Konstruktion geben, die in der Summe ihrer Eigenschaften so viel bietet wie der neue Typ G mit dem Mercedes-Stern respektive dem Puch-Emblem am Bug.“

Die „Verkehrs-Rundschau“ zollt am 3. März 1979 dem G-Modell Respekt hinsichtlich seines Fahrverhaltens: „Auf der Straße bieten die Fahrzeuge in Verbindung mit der gewählten Radaufhängung aus Längs- und Querlenkern, Schraubenfedern und Stoßdämpfern erstaunlich komfortable und sichere Fahreigenschaften.“

Im Mai 1979 fasst die Zeitschrift „Krafthand“ die einzigartige Marktposition des G so zusammen: „Mit der Vorstellung der neuen Geländewagen von Daimler-Benz ist erstmalig ein Fahrzeugtyp auf den Markt gekommen, der optimale Straßen- und Geländeeigenschaften aufweist. Sie bieten überdurchschnittlichen Komfort, sind aber auch für härtesten Einsatz geschaffen.“

Einen Testbericht der Typen 230 G und 280 GE veröffentlicht „auto motor und sport“ unter der Überschrift „ Wald-Meister“ in Heft 1/1981 am 14. Januar 1981. Darin heißt es über die Fahrkultur des 280 GE auf der Straße: „Der Geradeauslauf selbst bei 150 km/h und das Kurvenfahrverhalten müssen im Geländewagen-Vergleich als beispielhaft sicher eingestuft werden.“

Das nordamerikanische Magazin „Road & Track“ schreibt im Juli-Heft 1995 über die faszinierende G-Klasse, die Mercedes-Benz zu diesem Zeitpunkt noch nicht selbst im nordamerikanischen Markt anbietet: „Wenn die glattflächige Stilistik des Geländewagens nicht dem zeitgenössischen Design entspricht, muss man tiefer blicken. Denn viel von der Schönheit des G-Wagens liegt unter der Oberfläche.“ („If the Geländewagen’s flat-sided styling doesn’t meet contemporary design trends, one has to look deeper. Much of the G-wagen’s beauty lies beneath the surface.“)

In der schweizerischen „Automobil Revue“ vom 24. April 1997 heißt es über den Motor des G 300 Turbodiesel, der für den eidgenössischen Markt unter der Marke Puch vertrieben wird: „Obwohl das Triebwerk keine Arbeitsscheu zeigt, legt es überaus gesittete Manieren an den Tag. Vibrationsarm und mit einer angenehmen Geräuschkulisse orchestriert es die Fahrt im G 300 TD.“

Den Allradantrieb des G hebt in einem Vergleichstest verschiedener Geländewagen „auto motor und sport“ in Heft 8/2002 vom 3. April hervor: „Ausgerüstet mit zuschaltbarer 100-Prozent-Sperre nicht nur für das Zentraldifferenzial, sondern auch für die Ausgleichsgetriebe in beiden Achsen, setzt er höchst aufwendige Mechanik ein.“

In „Auto Bild“, Heft 28/2002, heißt es unter der Überschrift „ Ein Mercedes für Generationen“ über den G als Klassiker: „Den kantigen Charme der späten Siebziger trägt er seit fast 23 Jahren stolz wie einen Orden, rollt zuverlässig über Stock und Stein, dient Boots- und Pferdebesitzern als Zugnummer. Und bleibt völlig unbeeindruckt von Modeströmungen. Doch Kanten allein machen noch keinen Dauerbrenner. Ein G bringt mehr Talente mit.“

„Spiegel Online“ geht in einem Fahrbericht des G am 28. Mai 2004 auf den Star-Faktor der G-Klasse ein: „Eric Clapton fährt sie, Tina Turner auch, und sogar der Papst bahnte sich damit seinen Weg durch die Schar der Gläubigen. Seit 25 Jahren ist die Mercedes G-Klasse der Inbegriff des deutschen Geländewagens.“

Das Fachmagazin „mot“ schreibt in der Ausgabe 9/2004: „Der Mercedes G hat sich in 25 Jahren völlig verändert, ist aber derselbe geblieben. Mit dem Trick kann er nochmal Jahrzehnte überstehen.“

Am Beispiel des G 500 Cabriolet zollt die „Automobil Revue“ am 12. September 2007 der Fahrkultur der G-Klasse ihren Respekt: „Auf der Straße verwöhnt der G 500 seine Passagiere mit einem erstaunlich hohen Maß an Fahrkomfort. Trotz zweier Starrachsen und des auf maximale Geländegängigkeit ausgelegten Fahrwerks sind auch lange Etappen auf Autobahnen und Überlandstraßen stressfrei absolvierbar.“

Zum 30-jährigen Jubiläum des G heißt es am 10. April 2009 auf der Webseite www.auto-motor-und-sport.de: „Das Mercedes G-Modell hat immer noch seinen festen Platz als (Bergungs-)Fahrzeug bei Streitkräften, bei Hilfsdiensten, bei Polizei und Feuerwehren. In den letzten drei Dekaden hat sich das Urgestein der alltagstauglichen Geländewagen bewährt und wurde durch allerlei Komfortausstattung für den täglichen harten Einsatz optimiert.“

Die Zeitschrift „Auto Bild Allrad“ widmet dem G im März-Heft 2009 anlässlich des 30. Geburtstags eine Chronik mit der Überschrift „Legenden leben länger“. Zur Zukunft der G-Klasse heißt es am Schluss mit Blick auf die anstehende Modellpflege der Baureihe 463 im Jahr 2010: „Und dann geht es munter weiter mit der Produktion – sodass einem weiteren runden Jubiläum der kantigen Kiste nichts im Wege stehen sollte.“

Am Beispiel des Sondermodells EDITION30.PUR auf Basis des G 280 CDI der Baureihe 461 beschreibt „auto motor und sport“ im Heft 23 des Jahres 2009 vom 22. Oktober, wie man am besten in einen G einsteigt: „Der Einstieg bedarf einer gewissen Körperbeherrschung – er beginnt mit einer Hand am Lenkrad und einem Fuß auf dem Bodenblech. In Phase zwei wird der Körper dann elegant in die Höhe auf die Sitzbank gewuchtet.“ Bereits am 14. Juli 2009 heißt es auf der Webseite www.auto-motor-und-sport.de zu dem Sondermodell: „Das Fahrgefühl im Edition Pur unterscheidet sich mehr vom unlängst abermals modellgepflegten 463er-G-Modell als man meinen möchte. Es ist ein bisschen lauter, die Lenkung fühlt sich etwas leichtgängiger an, statt nach Leder duftet es nach Gummi-Fußmatten. Der gedrosselte Commonrail-Diesel geht trotz der Leistungsbeschränkung recht munter ans Werk, untermotorisiert ist das nicht.“

Am 11. März 2012 schreibt die schweizerische „Automobil Revue“ über den G 500 der Baureihe 463: „Der seit über 30 Jahren gebaute Mercedes G ist ein Auto wie aus einer anderen Welt – ein Urgestein wie es nur noch wenige gibt.“

Die Webseite www.auto-motor-und-sport.de porträtiert am 29. Mai 2012 den G 63 AMG. Zum Interieur heißt es: „Das an nahezu jedem verfügbaren Fleck mit edlem Leder bezogene Cockpit erreicht zum Modelljahr 2012 eine Wertigkeit und Anmutung, die sich vor der S-Klasse nicht verstecken muss. Am auffälligsten ist der große Farbbildschirm, der über der neu gestalteten Mittelkonsole thront. Unabdingbar für das serienmäßige COMAND-Online-System, das es inzwischen an Rechenleistung mit dem heimischen PC aufnehmen kann – bis hin zum Internet-Zugang.“

Über das Universaltalent G-Klasse schreibt die Webseite www.autobild.de am 11. Januar 2013: „Er kann so ziemlich alles. Ist sich für nichts zu schade. Und hält eine Ewigkeit.“

Am 1. Februar 2014 erscheint auf der Webseite www.auto-motor-und-sport.de zum 35-jährigen Geburtstag der G-Klasse eine Reportage über die Erprobungen des G-Modells auf dem Schöckl: „ Mitte der 70er Jahre kamen die ersten Prototypen des G, dann Vorserienmodelle und später sämtliche Entwicklungsstufen. Immer wenn es einen neuen Motor oder Fahrwerkveränderungen gab, mussten die Autos 4.000 Kilometer auf dem Schöckl überstehen. Das entspricht etwa 300.000 Kilometer im normalen Leben.“

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt in ihrem Online-Auftritt am 12. November 2015 unter dem Titel „Der G-fällt“ über die Geschichte des G: „Seit nunmehr 36 Jahren steht der G kaum verändert da und verspricht, sein Schwermetall samt Fahrer durch dick und dünn zu wuchten. Eher wird die Erde eckig als der G rund.“

Über eine Testfahrt in der neuen G-Klasse Generation der Baureihe 463 auf dem legendären Schöckl in Graz heißt es am 4. Januar 2018 in der „auto motor und sport“: „Tatsächlich fühlt sich die neue G-Klasse beim Parforceritt Richtung Tal so satt und solide an wie der Vorgänger.“ Und weiter: „Mercedes hat bei der ersten komplett neuen G-Baureihe seit 1979 keine Geländetechnik eingespart, im Gegenteil. So gibt es weiterhin drei Differenzialsperren für Zentraldifferenzial und Achsen, und die Geländeuntersetzung wurde von 2,1 auf 2,9:1 verkürzt – ein Spitzenwert im Offroad-Umfeld.“

„Spiegel Online“ berichtet am 15. Januar 2018 unter dem Titel „Wie G und je“ über die neue Generation der Mercedes-Benz G-Klasse: „Man muss [...] schon sehr genau hinschauen und zum Beispiel die Hand an die erstmals ganz leicht gebogene Frontscheibe legen, um die neue G-Klasse von der alten zu unterscheiden: Die Knopfaugen, die aufgesetzten Blinker auf der Motorhaube, die rustikalen Türgriffe, das außen montierte Reserverad an der seitlich angeschlagenen Hecktür – was den Vierkant aus Graz wirklich ausmacht, das findet man auch beim neuen Modell sofort wieder.“

Die „autorevue“, Österreich, schreibt in Heft 2/2018 über die neue G-Klasse: „Noch öfter, als im Zusammenhang mit New York Big Apple und mit Tina Turner Rockoma gesagt wird, hört man das Wort Ikone, wenn es um den G geht. Das ist, weil Mercedes, was das Design [der G-Klasse] betrifft, sinngemäß das Wort Pascals beherzigt hat: Das ganze Unglück der Menschen kommt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.“

Auf dem US-amerikanischen Blog „Jalopnik“ heißt es am 4. Januar 2018 zur neuen G-Klasse: „Seit langem die erste Wahl bei russischen Gangstern, Hip-Hop-Mogulen und dem einen Prozent Geländefahrer, ist die Mercedes G-Klasse seit ihrer Premiere in den 1970er-Jahren zu einer Ikone geworden. Im Kontrast zu ihrem unzweifelhaft coolen Aussehen fuhr sie dennoch dank zurückhaltender Überarbeitungen über die Jahrzehnte wie ein Siebzigerjahre-Auto. Das ist vorbei. Ins Jahr 2019 fährt eine grundlegend neue G-Klasse.“ („Long the preferred choice of Russian gangsters, hip-hop moguls and off-roading one-percenters, the Mercedes G-Class SUV has been an icon since it launched in the 1970s. Despite its undeniably cool looks, it still largely drove like a 1970s car thanks to modest upgrades over the decades. No more. The G-Class is basically all-new for 2019.“)

Das britische Magazin „Car“ schreibt am 4. Mai 2018 online über die neue G-Klasse: „Riesige doppelte 12,3-Zoll-Digitaldisplays sind Standard in den UK-Modellen [...] und die ganze aktuellste Mercedes-Trickserei ist präsent und funktioniert. So kannst du jetzt Apple CarPlay genießen, um dein Telefon zu synchronisieren, durch die Menüs mit Daumen-Trackpads auf dem Lenkrad klicken und es gibt sogar einen WiFi-Hotspot. In einer G-Klasse! Oh, da ist aber auch noch immer ein robuster Handgriff vor dem Beifahrer, als permanente Erinnerung daran, dass es bei diesem Auto immer noch mehr darum geht, ernsthafte Steigungen zu erklimmen, als die nächste Playlist abzuspielen.“ („Giant twin 12.3in digital displays are standard in UK models [...] and all the latest Merc trickery is present and correct. So you can now enjoy Apple CarPlay to sync your phone, skip around the menus using wheel-mounted thumb trackpads and there’s even a wifi hotspot. On a G-wagen! Oh, and there’s still a sturdy grab handle in front of the passenger, as a permanent reminder that this car is still all about scaling serious inclines more than the next playlist.“)

Im Online-Magazin „Mercedes-Fans“ heißt es am 21. September 2018 über die neue G-Klasse der Baureihe 463: „Optisch gesehen hat sich die G-Klasse seit 40 Jahren kaum verändert. Hier und da gab es von Baureihe zu Baureihe ein bisschen Make-Up, aber im Großen und Ganzen ist die G-Klasse immer G-Klasse geblieben. Aber warum funktioniert das bei der G-Klasse eigentlich so gut? Die Käufer scheinen nicht satt zu werden. Gerade erst im Jahr 2016 gab es für den G ein Rekordjahr (20.000 verkaufte Einheiten). Dass die G-Klasse mittlerweile Kultstatus erreicht hat, ist auf die eigentliche Rolle der G-Klasse zurückzuführen: ‚Form follows function‘, das heißt, das Auto ist vor 40 Jahren gebaut worden, um einer bestimmten Funktion, einer Rolle nachzugehen: Geländegängig, gute Übersicht dank der kantigen Form, einfach zu reparieren und gleichzeitig einen starken Wiedererkennungswert. Jeder Mercedes-Fan wusste und weiß immer sofort: Ah, da kommt eine G-Klasse!“

Am 7. Mai 2018 schreibt die „Auto Zeitung“ online über die neue G-Klasse: „So ist die neue Mercedes G-Klasse (2018) zu einer Ikone geworden, für die es auch 39 Jahre nach der Premiere kein Ende gibt.“

Das Branchenportal „Automobil Produktion“ berichtet am 18. Mai 2018 über den Produktionsstart der neuen Mercedes-Benz G-Klasse bei Magna Steyr in Graz: „Die räumliche Nähe zwischen der ebenfalls in Graz ansässigen Daimler-Tochter Mercedes-Benz G GmbH und dem Magna Steyr-Werk ermöglicht laut Daimler zahlreiche Synergien dank einer eingespielten, hohen Vernetzung zwischen Entwicklung, Technik, Prototypenwerkstatt, Erprobung und Serienproduktion. Highlight des Standorts ist die Teststrecke am Grazer Hausberg Schöckl, die weltweit ihresgleichen sucht: Hier entspricht ein Testkilometer einer Belastung im Echtbetrieb von 50 Kilometern.“

Auf der Webseite der Tageszeitung „Die Welt“ heißt es am 5. Mai 2018 über die Kontinuität in der Geschichte der Mercedes-Benz G-Klasse: „Auf den ersten Blick könnte die neue G-Klasse von Mercedes auch als besonders umfangreiches Facelift der seit 1989 gebauten Baureihe 463 durchgehen.“ Und weiter zu den Geländeeigenschaften der neuen G-Klasse der Baureihe 463: „Die G-Klasse ist – aller neuen Komfort-Features zum Trotz – ein echtes Offroad-Monster geblieben. Vor allem der sogenannte ‚G-Mode‘ im G 500, der mit Einschalten einer der drei hundertprozentigen Sperren aktiv wird, macht deutlich, dass der ‚G‘ weiterhin kein normales SUV, sondern ein echter beinharter Geländewagen ist. Mit einer Wattiefe von 70 Zentimetern und einer Bodenfreiheit von 24 Zentimeter gibt es wenige Fahrsituationen, die den ‚G‘ aus der Ruhe bringen.“

Das US-amerikanische Portal „Motortrend“ schreibt am 4. Mai 2018 über die neue Mercedes-Benz G-Klasse: „Beim ersten Auftritt erfolgreich zu sein ist schwierig, aber es ist noch viel schwieriger, einen solchen überwältigenden Erfolg aus dem Stand heraus genau so fortzuschreiben. Denn unter Erfolgsdruck kann man schnell scheitern. [...] Die legendäre G-Klasse hat über die Jahre viele kleine Veränderungen erlebt. Aber die 2019 erscheinenden Mercedes-Benz G 550 und Mercedes-AMG G 63 repräsentieren den ersten Versuch von Benz für eine zweite G-Klasse. Es ist immer einschüchternd, wenn man eine Ikone neu erfinden will. Aber Mercedes hat es perfekt getroffen.“ („Being successful the first time around is tough, but it’s even harder following up an initial smash success. When the pressure is on, it’s easy to screw up. [...] The legendary G-Class has seen plenty of minor tweaks over the years, but the 2019 Mercedes-Benz G 550 and Mercedes-AMG G 63 represent Benz’s first attempt at a second G-Wagen. It’s always daunting, reinventing an icon. But Mercedes nailed it.“)

Unter der Überschrift „Mercedes-Benz G-Klasse – ein Urgestein und ein Gefühl“ heißt es am 9. Mai 2018 in der digitalen Ausgabe der „Rheinischen Post“: „Man kauft hier nicht nur ein Auto, sondern auch eine Tradition, ein Image und ein Gefühl. Das G-Gefühl.“

Das Online-Magazin der britischen Motor-Sendung „Top Gear“ schreibt 2018 über die neue Mercedes-Benz G-Klasse: „ Geländegängigkeit steht immer noch im Fokus. Denn Authentizität kommt von Fähigkeit.“ („Off-road is still the focus, because authenticity comes from ability.“)

Die behutsame Transformation der Gene des G-Modells in die Zukunft würdigt die „Frankfurter Rundschau“ am 16. Mai 2018 in ihrer Online-Ausgabe. Dort heißt es zum Design der neuen G-Klasse der Baureihe 463: „Mercedes hat der Versuchung widerstanden, das Design zu modernisieren und hat den Vierkant aus Graz nur ganz dezent retuschiert. Doch während sich die Form nur marginal weiterentwickelt und es jetzt tatsächlich ein paar zarte Rundungen zwischen den vielen Ecken und Kanten gibt, wurde das Format der G-Klasse dramatisch verändert: Der G geht um fünf Zentimeter in die Länge, wird sechs Zentimeter breiter und ist innen vier Zentimeter höher. Das gibt dem Auto nicht nur bessere Proportionen. Das neue Format schafft endlich ein bisschen Platz im Innenraum. Man kann jetzt auch ohne Schulterkontakt nebeneinander sitzen, und die Rückbank taugt mit ihrer in der Neigung verstellbaren Lehne jetzt auch für Erwachsene – zumal die Türausschnitte nach 39 Jahren so geändert wurden, dass man nun auch mit Schuhgröße 40 und ohne große Verrenkungen in den Fond klettern kann.“

Über die Fahreigenschaften der neuen G-Klasse im Gelände und auf der Straße schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in der Online-Ausgabe vom 16. Mai 2018 : „Wie wir auf Fahrten im Testgelände feststellen konnten, kann der Neue tatsächlich nicht nur auf der Straße, sondern auch im Gelände alles noch etwas besser als der schon recht talentierte Vorgänger.“

„Auto Express“ aus Großbritannien schreibt am 4. Mai 2018 über die neue G-Klasse: „Wenn du vorher eine Mercedes G-Klasse haben wolltest, dann wirst du jetzt erst recht eine haben wollen. Sie (die neue G-Klasse) ist auf der Straße und im Gelände noch besser als die alte, während Interieur-Ergonomie, Qualität und Funktionalität alle Standards erfüllen, die wir von dem Hersteller zu erwarten gelernt haben.“ („If you wanted a Mercedes G-Class before, you’ll want one even more now. It’s better on and off road, while interior ergonomics, quality and functionality are all up to the standards we’ve come to expect from the firm.“)

Mit der humorvollen Headline „Es Gt immer weiter“ steigt „ Spiegel Online“ am 5. Mai 2018 in einen Bericht über die neue G-Klasse der Baureihe 463 ein. Einige Erkenntnisse: „Die Revolution findet bei der G-Klasse drinnen statt. Während man von außen kaum die Veränderungen an der Karosserie erkennt, erwartet einen im Auto eine neue Welt. Erst einmal wurde der Wagen um sechs Zentimeter breiter, um fünf Zentimetern länger und er erhielt größere Türausschnitte. Anders gesagt: Ergonomie und Kopf-, Schulter- und Kniefreiheit wurden verbessert. Selbst die Rücksitzbank - jetzt sogar mit verstellbarer Lehnenneigung ist keine Strafbank mehr. Zudem ist die Karosserie nun so gut gedämmt, dass man sich auch jenseits der Ortsgrenzen unterhalten kann, ohne schreien zu müssen. Diese Neuerungen werden wohl alle begrüßen.“

Aus einem laufenden Test mit der neuen G-Klasse berichtet die „ Auto Zeitung“ am 8. Oktober 2018 in ihrer Online-Ausgabe: „Der im Test stehende Mercedes G 500 (2018) tritt in große Fußstapfen. Denn die G-Klasse ist eine Ikone, die seit 40 Jahren bei der Kombination aus robustem Offroader und komfortablem Reisewagen Maßstäbe setzte. Doch der Sprung ins moderne Zeitalter war überfällig – auch wenn sich der teure Allradwürfel zuletzt gut 20.000 Mal pro Jahr verkaufte. Glücklicherweise hat Mercedes viel Gefühl bei der Neuauflage bewiesen.“ Ein erstes Resümee fällt eindeutig aus: „Dass der neue G weiterhin auf einem massiven Leiterrahmen aus mehr als sechs Millimeter starkem Stahl besteht, mit 3,5 Tonnen am Haken locker fertig wird und dank des bis 70 km/h synchronisierten Untersetzungsgetriebes im schweren Gelände noch mehr kann als das bisherige Modell, dürfte auch die letzten Zweifler überzeugen.“

Das Magazin „Road & Track“ schreibt am 29. Mai 2018 in seiner Online-Ausgabe über die neue Mercedes-Benz G-Klasse: „Es mag sein, dass die Geländefähigkeit des G jetzt digital kontrolliert sind, aber sie beruhen nach wie vor auf den klassischen Prinzipien.“ („The G’s rough-terrain capabilities may be digitally controlled now, but they’re based on old-school principles.“)

Die österreichische „autorevue“ schreibt in ihrer Ausgabe 9/2018: „Obacht, hier kommt garantiert das Serienfahrzeug mit der ungeheuerlichsten Streckung möglicher Talente. Hochwald trifft Hochflor. Dass es den Mercedes G dabei nicht zerreißt, ist seiner beinharten Struktur zu verdanken. [...] Gegeben ist ein Quader mit vorgeschobenem Kubus. [...] In diesen Kubus packe man hinein, was bei Mercedes edel, wertvoll, aufwendig, extravagant, versteift und elektronisch durchwirkt ist.“

Das Fachmagazin „auto motor und sport“ schreibt 2018 in seiner Sonderausgabe „40 Jahre Mercedes G-Klasse“ über die neue G-Klasse: „ Die Neuauflage hat zwar vor allem an Platz, Komfort und Sicherheit zugelegt, ist aber eine echte G-Klasse geblieben – ein Fels in der Brandung, ein Monument der Beständigkeit in einer unbeständigen Welt, ein Hauch von Ewigkeit in schnelllebigen Zeiten. Vielleicht mögen wir den G ja deshalb am meisten, weil er so ist, wie wir gerne wären.“

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