Mercedes-EQ Formel E Team verlässt Puebla unbelohnt

20.06.2021
Puebla

Kein Glück für das Mercedes-EQ Formel E Team beim zweiten Rennen im Rahmen des Puebla E-Prix: Stoffel Vandoorne beendete das zweite Rennen des Wochenendes auf P13, Nyck de Vries schied nach einer Berührung mit einem anderen Auto aus.

  • Nyck und Stoffel gingen auch im zweiten Qualifying des Wochenendes in der ersten Gruppe an den Start, in der die Fahrer die schwierigsten Streckenbedingungen vorfanden.
  • In Mexiko wurde dies durch den starken Regen im Vorfeld des Rennwochenendes erschwert. So drückte am Samstag und Sonntag Wasser durch den Asphalt nach oben, weshalb die Streckenverhältnisse in Gruppe 1 noch unvorhersehbarer waren und jeder Fahrer seine Qualifying-Runde so spät wie möglich fahren wollte.
  • Dies führte dazu, dass die Plätze eins und drei in der ersten Qualifying-Gruppe für Nyck und Stoffel schlussendlich die Startplätze 17 und 19 bedeuteten.
  • Stoffels Auto wurde bei den engen Positionskämpfen direkt nach dem Start beschädigt. Danach war die Balance nicht mehr wie sie sein sollte und er überquerte die Ziellinie nach 32 Runden auf P13.
  • Nyck konnte sich am Start um einige Positionen verbessern, bis er sein Auto in der Anfangsphase nach einer Berührung mit einem anderen Fahrer mit einer Beschädigung abstellen musste.
  • Das Mercedes-EQ Formel E Team (113 Punkte) belegt nach dem neunten Saisonrennen mit drei Zählern Vorsprung vor DS Techeetah (110 Punkte) den ersten Platz in der Teammeisterschaft.
  • Die Saisonläufe zehn und elf der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft 2020/21 finden am 10. und 11. Juli in New York statt.

Fahrer

FP3

Qualifying

Super Pole

Rennen

Wertung

#5

S. Vandoorne

P13

1:22.523

20 Runden

P17 (Q1: P1)

1:24.736

2 Runden

-

P13

Grid: P17

FL: 1:26.281

P7

54 Punkte

#17

N. de Vries

P1

1:21.492

22 Runden

P19 (Q1: P3)

1:24.811

2 Runden

-

DNF

Grid: P19

FL: 1:27.540

P6

59 Punkte

Ian James, Teamchef:

„Zunächst möchte ich Venturi erneut zu einem großartigen Rennen gratulieren. Glückwunsch an Edo und das gesamte Team zu diesem Sieg.

Kommen wir jetzt zu unserer Performance: Wir gingen heute wieder vom Ende des Feldes ins Rennen. Dadurch fanden wir uns in einer ähnlichen Situation wieder wie gestern, als wir durch den Aufbau des Qualifying-Formats sowie die Herangehensweise der Fahrer in unserer Qualifikations-Gruppe auch schon leicht im Hintertreffen waren. Auf Basis der Erfahrungen von gestern wussten wir jedoch, dass wir noch immer das Potenzial hatten, um im Rennen wertvolle Punkte einzufahren.

Leider konnten wir dieses Potenzial heute nicht in die erhofften Ergebnisse umsetzen. Beide unsere Autos wurden schon früh im Rennen beeinträchtigt. Stoffel trug nach einer Berührung auf der ersten Runde eine Beschädigung des Frontflügels davon, was seinen Speed für den Rest des Rennens einbremste. Nyck wurde buchstäblich zu einem Passagier, als ihm ein anderer Fahrer von hinten ins Auto fuhr. Die Schäden an Nycks Fahrzeug waren danach so groß, dass er das Rennen nicht fortzusetzen konnte und aufgeben musste. Stoffel konnte das Beste herausholen und das Auto auf P13 ins Ziel bringen, aber das ist nicht, was wir uns vorgenommen hatten.

Dies ist ein schmerzhaftes Wochenende, denn wir wissen, dass wir das Potenzial besitzen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Das haben wir bereits bewiesen und ich sehe es, wenn ich mit den Menschen zusammenarbeite, von denen ich an der Strecke und in den Fabriken umgeben bin. Wir werden diese schwache Punkteausbeute in der Schlussphase der Saison spüren, da wir wissen, dass jeder einzelne Punkt im Kampf um die Meisterschaft entscheidend sein wird. Noch stehen wir an der Spitze, aber unsere Konkurrenten holen auf.

Jetzt blicke ich nach vorne und konzentriere mich gemeinsam mit dem Team auf unsere nächste Herausforderung. In drei Wochen stehen die nächsten beiden WM-Läufe auf dem Programm… auf geht’s zum New York E-Prix!“

Stoffel Vandoorne:

„Das war heute ein schwieriges Rennen. Schon als sich das Feld durch die erste Kurve quetschte, hatte ich eine Berührung mit einem anderen Fahrer und verlor ein Teil meines Autos. Danach war mein Rennen praktisch von der ersten Runde an beeinträchtigt. Die Fahrzeugbalance war recht knifflig und es war ehrlich gesagt schwierig, es auf der Strecke zu halten. Danach kam es noch zu einigen unglücklichen Zwischenfällen und auch einigen kleineren Fehlern. Alles in allem war es kein besonders tolles Rennen für uns. Gestern konnten wir uns im Rennen noch nach vorne kämpfen, aber heute haben wir das nicht hinbekommen. Jetzt ist es an der Zeit, uns zu sammeln und hoffentlich in New York gestärkt zurückzuschlagen.“

Nyck de Vries:

„Unser Wochenende fand im zweiten Rennen ein vorzeitiges Ende. Rückblickend glaube ich aber, dass wir als Team ein gutes Wochenende abgeliefert haben. Nur leider spiegelt sich das nicht in unseren Ergebnissen wider. Aber das gehört zur Natur dieser Meisterschaft. Wenn man in der ersten Qualifying-Gruppe an den Start geht, hat man immer damit zu kämpfen, sich an der Spitze zu qualifizieren. Dadurch ist man am Start des Rennens direkt im Hintertreffen und steckt mitten in den Mittelfeldkämpfen. Aber das ist Teil des Formats und ich glaube wirklich, dass wir als Team großartige Arbeit geleistet haben. Es war nur Pech, dass wir zweimal von hinten getroffen wurden. Aber so ist es eben nun einmal. Jetzt müssen wir nach vorne blicken, denn es gibt immer noch viel Positives, das wir als Team von diesem Wochenende mitnehmen können, um uns auf New York vorzubereiten und dort an der Spitze zurückzumelden.“

Formel E – Mercedes-Benz EQ Formel E Team, Puebla E-Prix 2021. Stoffel Vandoorne, Nyck de Vries
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