Richtungsweisende Sicherheit: Airbags, Rückhaltesysteme und Fußgängerschutz

08.02.2013
Innovative Fahrassistenzsysteme, vorbeugende Schutzmaßnahmen, beanspruchungsgerechte Karosseriestruktur und hochwirksame Rückhaltesysteme machen die E-Klasse zu einem der sichersten Fahrzeuge in ihrem Segment.  
Grundlage dafür ist das integrale Sicherheitskonzept von Mercedes-Benz, das alle Elemente der aktiven und passiven Sicherheit in einem durchdachten System zusammenfasst – für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen und der anderen Verkehrsteilnehmer. Das integrale Sicherheitskonzept erfüllt in bisher nicht gekanntem Umfang den Anspruch von hoher Fahrzeug- und Verkehrssicherheit, orientiert am realen Unfallgeschehen.  
PRE-SAFE® PLUS: Insassenschutz bei drohendem Heckaufprall  
Das bekannte präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® hat Mercedes-Benz für Gefahrensituationen durch Folgeverkehr erweitert.  
Ein Radarsensor im hinteren Stoßfänger erfasst den Verkehr hinter dem eigenen Fahrzeug und kann einen drohenden Auffahrunfall erkennen. Das System warnt den Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs vor einer gefährlichen Situation durch schnell blinkende hintere Warnblinkleuchten (nicht USA und Kanada). Außerdem löst es die präventiven PRE-SAFE® Insassenschutz­maßnahmen aus, u.a. die reversiblen Gurtstraffer und die aktiven NECK-PRO® Kopfstützen.  
Steht das eigene Fahrzeug still, bremst PRE-SAFE® PLUS das Fahrzeug fest. Dadurch verringert sich der Vorwärtsruck. Das kann die Insassenbelastung, unter anderem das Risiko eines Schleudertraumas, deutlich reduzieren. Außerdem kann das Festbremsen des Fahrzeugs Sekundärkollisionen vermeiden, z. B. mit einem Vorausfahrzeug, aber auch in Kreuzungs­situationen mit Fußgängern oder anderen Verkehrsteilnehmern.
Modernste Rückhaltesysteme 
Bei einem Unfall bieten die Rückhaltesysteme, die umfassende Ausstattung mit Airbags sowie die hohe Struktursicherheit der Karosserie bestmöglichen Schutz. Eine innovative Sensorik löst die Sicherheitssysteme situations-abhängig aus und stimmt sie aufeinander ab.  
Ein Rückgrat der passiven Sicherheit sind Rückhaltesysteme.  
  • 3-Punkt-Sicherheitsgurte für Fahrer und Beifahrer mit elektronischer, reversibler Gurtstraffung in der PRE-SAFE® Phase und pyrotechnischer Gurtstraffung bei einem Unfall sowie Gurtkraftbegrenzung.
  • 3-Punkt-Sicherheitsgurte im Fond auf den äußeren Sitzen mit pyrotechnischem Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzung für alle Fondsitze und eine Fondgurt-Statusanzeige im Kombiinstrument. Bestandteil des auf Wunsch erhältlichen Fondsicherheits-Pakets sind 3-Punkt-Sicherheitsgurte mit selbstadaptiver Gurtkraftbegrenzung auf den äußeren Fondsitzen, welche insbesondere für kleine Personen und Kinder die Gurtkräfte anpasst.
  • NECK-PRO Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer, die eine frühe Abstützung des Kopfes bei einem Heckaufprall ermöglichen und somit das Risiko eines Schleudertraumas reduzieren können.
  • ISOFIX Kindersitzverankerungen auf den äußeren Fondsitzen zum sicheren Befestigen entsprechender Kindersitze mit jeweils zusätzlichem Befestigungspunkt oben an der Fondsitzlehne.  
Mit an Bord der E-Klasse ist ebenfalls ein ausgeklügeltes System an Airbags:  
  • Adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer mit mehrstufiger Auslösung, je nach sensierter Schwere des Aufpralls;
  • Sidebags für Fahrer und Beifahrer, die bei einem Seitenaufprall zusätzlichen Schutz bieten können;
  • Pelvisbags für Fahrer und Beifahrer, die den Beckenbereich bei einem Seitenaufprall schützen können;
  • Windowbags zwischen A-, B- und C-Säulen für den Schutz des Kopf-bereichs von Fahrer, Beifahrer und außen sitzenden Fondpassagieren;
  • Kneebag, der bei bestimmten Aufprallarten den Fahrer im Knie-kontaktbereich der Instrumententafel schützen sowie den kompletten Oberkörper stabilisieren kann, wodurch die Insassenbewegung bei einem Unfall positiv beeinflusst wird;
  • Sidebags im Fond bieten für die außen sitzenden Fondpassagiere zusätzlichen Schutz; sie sind Bestandteil des Fondsicherheits-Pakets, das als Sonderausstattung zu haben ist. 
Ebenfalls ein Beitrag zur Sicherheit ist die automatische Kindersitzerkennung AKSE. Sie kann den Airbag auf der Beifahrerseite deaktivieren, wenn ein Kindersitz angebracht wird, der mit einem entsprechenden Transponder ausgestattet ist. 
Konsequenter Fußgängerschutz  
Auch in puncto Fußgängerschutz nimmt die E-Klasse eine Vorbildfunktion ein. Folgende Maßnahmen zum Fußgängerschutz kommen zum Einsatz:  
  • Aktive Motorhaube, die bei einem erkannten Aufprall um 50 Milli­meter angehoben wird und so zusätzlichen Deformationsraum während eines Aufpralls schafft; das System ist reversibel und lässt sich vom Fahrer ohne Werkstattbesuch zurückstellen, um weiterfahren zu können.
  • BAS PLUS warnt, wenn Fußgänger im Gefahrenbereich von der Stereo-Multi-Purpose-Kamera erkannt werden. Die PRE-SAFE® Bremse mit Fußgängerschutz leitet eine autonome Bremsung ein, wenn das System einen Fußgänger im Gefahrenbereich erkennt und der Fahrer nicht auf die Warnhinweise des Systems reagiert. Diese Fußgängererkennung in Verbindung mit dem auf Wunsch erhältlichen Fahrerassistenz-Paket Plus ist ein Meilenstein bei der Vermeidung von Unfällen mit Fußgängern bzw. bei der Milderung ihrer Folgen.
2282337_39_Trend_setting_safety_en.doc
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